Babys (2009)

Originaltitel: Babies
Babys Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (2)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Babys: Ebenso amüsante wie berührende Doku, die vier Babys aus verschiedenen Kulturkreisen in ihrem ersten Lebensjahr beobachtet.

Die Kamera begleitet jeweils ein Jahr lang vier Babys aus aller Herren Länder, von der Geburt an bis zum ersten Schritt. Während Mari und Hattie in den lärmenden Großstädten Tokio und San Francisco aufwachsen, werden Ponijao und Bayar in der namibischen Wüste bzw. der mongolischen Steppe groß. Mögen auch die Lebensbedingungen, die die Kleinen in ihren jeweiligen Heimatländern vorfinden, unterschiedlicher nicht sein, das Lachen und Weinen, das Brabbeln und Glucksen klingt auf jedem Kontinent gleich.

Der französische Dokumentarfilmer Thomas Balmès begleitet vier Babys aus unterschiedlichsten Lebensbedingungen jeweils ein Jahr lang, von der Geburt an bis zum ersten Schritt, in wunderbaren Bildern ohne jeglichen Kommentar.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In seiner erlesen fotografierten Dokumentation beobachtet der Franzose Thomas Balmès vier neue Erdenbürger aus aller Welt von ihrer Geburt bis zum ersten Schritt.

    Vielen, die eine Geburt schon einmal selbst miterlebt haben, kommt dieses einmalige Ereignis einem Wunder gleich. Denn es gibt kaum einen ergreifenderen Moment als jenen, wenn einem neuen Wesen Leben eingehaucht wird. Diese Faszination ist auch das größte Kapital von “Babys”, dem neuen Film des versierten französischen Dokumentarfilmers Thomas Balmès, dessen Werke seit rund 15 Jahren regelmäßig auf Festivals gezeigt und mit internationalen Preisen dekoriert werden. Für dieses Projekt hat er jeweils ca. ein Jahr lang vier Babys aus aller Herren Länder mit der Kamera begleitet, von der Geburt an bis zum ersten Schritt. Während Mari und Hattie in den lärmenden Großstädten Tokio und San Francisco aufwachsen, werden Ponijao und Bayar dagegen in den unendlichen Weiten der namibischen Wüste bzw. der mongolischen Steppe groß. Mögen auch die Lebensbedingungen, die die Kleinen in ihren jeweiligen Heimatländern vorfinden, unterschiedlicher nicht sein, das Lachen und Weinen, das Brabbeln und Glucksen klingt auf jedem Kontinent gleich.

    Balmès weiß um die Wirkung seiner Hauptdarsteller. Deshalb verzichtet er in seinem knapp 80 Minuten langen Film auf jeglichen Kommentar, arbeitet nur mit wenigen Inserts, um seine Protagonisten vorzustellen. Seine Kamera ist zumeist statisch, wartet geduldig, was in ihrem Fokus passiert. Und da geschieht eine Menge: Babys, die sich mit ihren Geschwistern um eine Plastikflasche streiten, die auf der Wickelkommode einen “Pinkelspringbrunnen” veranstalten oder jene, die sich eingehend mit einer Klopapierrolle beschäftigen. Dass Balmès das grenzenlose Vertrauen der vier Familien, die sich für dieses außergewöhnliche Experiment zur Verfügung gestellt haben, besaß, beweisen auch intime Aufnahmen beim Stillen oder das detaillierte Zeigen der Kunst des Milchabpumpens.

    Was “Babys” indes nicht hat, ist eine klare Struktur. Wahllos wird zwischen den einzelnen Schauplätzen hin und her gewechselt, um immer wieder neue Impressionen aus dem Alltag der Neugeborenen zu zeigen. Dabei steht zumeist die Devise “je putziger und lustiger, desto besser” im Vordergrund. Besonders beliebt sind jene Situationen mit Haustieren wie Hunde, Katzen oder Ziegen, die Wutanfälle der Kleinen, wenn etwas nicht funktioniert, oder die “Brutalität”, die unter den Krabbelkindern herrscht. Pädagogisch besonders wertvoll hat die Mutter aus San Francisco dazu auch gleich das passende Lehrbilderbuch mit dem Titel “No Hitting!” parat. Doch auch wenn sich diese Babyshow, die zudem mit einem ständig wiederkehrenden, auf die Dauer etwas nervtötenden musikalischen Leitmotiv unterlegt ist, irgendwann erschöpft, wirken die wunderbaren Bilder, die trotz aller Filmkunst wenig Künstliches und viel Natürliches besitzen, noch lange nach. lasso.

Darsteller und Crew

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