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Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung (1999)

Originaltitel: Austin Powers: The Spy Who Shagged Me
Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung: Fortsetzung der Hitkomödie von 1997, in der Mike Myers als Superagent in die 60er Jahre zurückkehrt, um Dr. Evil das Handwerk zu legen.

Dr. Evil ist aus den Weiten des Weltalls zurückgekehrt und hat sich mit einer Zeitmaschine in die späten 60er Jahre zurücktransportieren lassen, wo es ihm gelungen ist, dem eingefrorenen Austin Powers die Libido zu stehlen. Seiner Männlichkeit und Antriebsfeder beraubt, kehrt der Austin der 90er in die Sixties zurück. Gemeinsam mit der CIA-Agentin Felicity Shagwell macht er Jagd auf Dr. Evil und seine Schergen.

Mitten während eines wichtigen diplomatischen Geschlechtsaktes mit einer russischen Agentin muss Superspion Austin Danger Powers fassungslos zur Kenntnis nehmen, dass sein Erzfeind Dr. Evil offenbar mit Hilfe einer Zeitmaschine auf perfideste Weise seine Libido lahmlegte. Gemeinsam mit seiner Kollegin Felicity Shagwell unternimmt auch Powers einen Zeitsprung, um im Jahre 1969 seine Potenz wiederherzustellen und dem Bösewicht sowie seiner omnipräsenten Mörderbande den endgültigen Garaus zu machen.

Superspion Austin Danger Powers wagt gemeinsam mit seiner Kollegin Felicity Shagwell einen Zeitsprung, damit er im Jahre 1969 seine Potenz wiederherstellen kann, um die ihn der perfide Dr. Evil brachte. Mike Myers zum zweiten Mal als elegantester Geheimagent Ihrer Majestät – und natürlich auch als Dr. Evil, der diesmal in doppelter Ausfertigung erscheint.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wenn Schwachsinn einen Namen hätte dann wäre er wohl Austin Powers. Nach der eher misslungenen Persiflage auf Bond und die wilden 60er im ersten Teil legt "Saturday Night Live"-Komiker Mike Myers hier ein brilliant durchkomponiertes Stück Verarsche vor, mit sehr vielen total dämmlichen, aber auch unglaublich witzigen Gags. Der beste Einfall ist wohl die Erschaffung der Figur Mini-Me, einem zu klein geratenen Klon vom bösen Dr. Evil, der dessen bester Freund und gewissermaßen sein Ersatzsohn wird, denn Evils wirklicher Sohn Scott ist ja gar nicht böse. Mini-Me, dargestellt von Verne Troyer, der ansonsten eher Stuntman für Kinder ist, macht alles, was Dr. Evil macht, ist sehr bissig und wirklich gemein, hat aber natürlich, wie auch Dr. Evil, eine zarte Seite. So gibt es einige absolut gelungene Musiksequenzen in denen die beiden zusammen rappen oder Klavier spielen.

    Auch ein guter Einfall ist die Erweiterung der Figur des Nummer Zwei, im ersten Teil trotz der Besetzung von Altstar Robert Wagner kaum erinnerungswürdig. In der Vergangenheit wird der junge Nummer Zwei von Rob Lowe gespielt, der hier eine Paradevorstellung abliefert. Leider wurde ein kurzer Handlungsstrang, in dem der alte Nummer Zwei durch die Zeit zurückreist und Sex mit seiner jungen Kopie hat zugunsten der Jugendfreigabe aus dem Film herausgeschnitten. (Teile davon sind auf der DVD in den geschnittenen Szenen zu finden.)

    Das Highlight des Films bleibt aber immer noch Heather Graham, die sich in der Rolle von Austins neuer Leidenschaft Felicity als eine mehr als würdige Nachfolgerin von Liz Hurley beweisen darf und deren Sex-Appeal locker übertrifft. Neben absurden Parodien und einigen äußerst verspielten Szenen werden die üblichen Klischees karikiert. Die deutsche Synchronisation schafft zum Glück, wie es im ersten Teil noch der Fall war, nicht genügend Peinlichkeiten um den Film zu versauen, auch wenn die Umbennenung von Felicity Shagwell in Felicity Schickfick schon ganz schön schwach ist.

    Für Fans von Mike Myers ist der Film ein absolutes Muss und wer den ersten Teil auch nur einen Hauch mochte, dürfte hier begeistert sein. Fans von Parodien wie "Naked Gun" müssen sich jedoch auf etwas derbere Kost einstellen. Das Austin Powers irgendwann zurück kehrt ist wohl bei einem Budget von 33 Millionen Dollar und einem Einspielergebnis von über 200 Millionen Dollar allein in den USA nur eine Frage der Zeit. Und Dr. Evil schwört am Ende sowieso wieder ewige Rache...

    Fazit: Gelungene Persiflage der Bond-Filme mit großartigen Gags und Lachgarantie für Power-Fans.
  • Groovy, Baby! Die witzigste Filmfigur des Jahres 1997 kehrt zurück zur Zugabe. Während “Austin Powers” in Deutschland mit Publikumsmißachtung gestraft wurde, entwickelten sich die Abenteuer des Superagenten mit den krummen Zähnen in den USA nach dem Überraschungserfolg im Kino (55 Mio. Dollar Boxoffice) bei der Videoauswertung regelrecht zum Pop-Phänomen. Nicht von ungefähr traut man nun der Fortsetzung “The Spy Who Shagged Me” einen der Überfliegererfolge des Jahres zu, denn nicht nur die Trefferquote bei den Gags der liebevollen Agentenfilmparodie mit Eigenleben ist höher als beim Original, auch die Marketingabteilung von New Line hat perfekte Arbeit geleistet und ihren Film als “must-see-event” plaziert.

    Deutlich fühlt sich Mike Myers vom Erfolg des ersten Films bestätigt und beflügelt: Etwaige Zurückhaltung oder Unentschlossenheit, die das Original im Hinblick auf Publikumsakzeptanz noch behindert haben mochten, werden in dieser deutlich aufwendigeren, aber beileibe nicht weniger liebevollen Hommage an die durchgestylte Spionage James Bonds, Derek Flints und Matt Helms dieser Welt weggefegt mit einem Tornado an wüsten Gags, aberwitzigen Wortspielen und verrückten Situationen. “Verrückt nach Mary” sei Dank: Wie die Farrelly-Brüder beherrschen auch Myers und sein Regisseur Jay Roach die Kunst, eine Pointe mit perfektem Timing immer weiter auszudehnen, bis sie erst nicht mehr lustig ist und dann doch wieder witzig wird. Natürlich wird auch auf der nach unten offenen Geschmacksskala fleißig gepunktet: Austin Powers trinkt versehentlich flüssigen Stuhl (“Schmeckt nussig!”); Schattenspiele vermitteln den Eindruck, Austins neue Gespielin Felicity Shagwell (“Shagwell by name, shag very well by reputation” – viel Spaß bei der Synchronisation!) würde ihm immer verblüffendere Gegenstände aus dem Rektum ziehen – noch vor “Dumm und dümmer” wären diese Gags kaum möglich gewesen. Doch auch sonst feuert Myers aus vollen Rohren und erzielt eine verblüffend hohe Trefferquote.

    Nachdem der erste Teil einen Großteil seiner Pointen aus dem Umstand gewann, daß ein kryonisch eingefrorener Detektiv der Swinging Sixties in den politisch korrekten neunziger Jahren Jagd auf seinen Erzfeind Dr. Evil (Mike Myers zum Zweiten) machte, geht es jetzt wieder zurück in die Sechziger. Dort ist es Dr. Evil gelungen, mit Hilfe des 300 Kilo schweren Schotten Fat Bastard (Mike Myers zum Dritten) die Libido des eingefrorenen Austin zu stehlen. Weil ein entmannter Powers nicht einmal mehr ein halber Powers ist, macht sich Austin ebenfalls auf den Weg zurück in die Zeit, um Dr. Evil und seiner Bande das Handwerk zu legen. Die Handlung dient bestenfalls als lose überbrückendes Element einer Sketchparade, die keine Gnade kennt und in einem aberwitzigen “Moonraker”-Showdown endet, in dem zwei Austins auf einer Weltraumstation gegen Dr. Evil und seinem Liliputaner-Doppelgänger Mini-Me antreten. Darüber hinaus trifft man alte Bekannte wie Nummer Zwei und Frau Fabissina und neue Gesichter wie die Doppelagentin Ivana Humpalot und die Killerin Robin Swallows, und man erfährt Wissenswertes, wie Dr. Evils entfremdeter Sohn Scott entstand, daß Austins Frau Vanessa nur ein programmierter Killerroboter war und daß nicht einmal der mit allen Wassern gewaschene Trash-Talkshow-Moderator Jerry Springer in Gegenwart von Dr. Evil die Fassung wahren kann. Eine kunterbunte Blödelparade mit stilsicherer Musik (Burt Bacharach tritt erneut auf) und einer Portion Sex (Heather Graham legt die Latte hoch für alle kommenden Bond-Girls) also, die bei sorgfältiger Synchronisation auch in Deutschland zünden sollte wie Dr. Evils Marshmallow-Man-Rakete. ts.

Darsteller und Crew

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