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Alles gut (2017) Film merken

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Filmhandlung und Hintergrund

Alles gut: Dokumentarfilm über einen Romajungen aus Mazedonien und ein Mädchen aus Syrien: Über ein Jahr beobachtete Filmemacherin Pia Lenz die Integration der beiden.

Djaner ist acht Jahre alt und kommt aus Mazedonien. Er und seine Familie sind Roma, was den Jungen von vornherein zum Außenseiter macht. Schule war für ihn eine unangenehme Pflichtveranstaltung, die er vor allem mit Prügel und Hänseleien verband. An seinem ersten Schultag in Deutschland traut der traumatisierte Junge seinen Augen und Ohren kaum. Ein Mädchen hat Geburtstag und alle singen für sie und bringen ihr Geschenke. Doch seine Zukunft in Frieden ist unsicher, denn ihm, seinem Bruder und seiner Mutter fehlt eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Als Djaner nicht mehr in der Schule auftaucht, muss die Lehrerin ihrer Klasse erklären, was es heißt, ein Flüchtling zu sein, was Abschiebung bedeutet und warum sich Djaners Familie nun davor versteckt. Filmemacherin Pia Lenz hat den Jungen ein Jahr lang seit seiner Ankunft in Deutschland begleitet, ebenso wie die elfjährige Syrerin Ghofran, die zu Anfang nur wieder zurück in ihre alte Heimat möchte. Sie hört arabische Rapmusik und lehnt die Interessen ihrer Klassenkameradinnen ab. Schminken, Schwimmen, Fahrradfahren – diese Dinge waren ihr als Mädchen in Syrien verboten. Über ein Jahr folgt die Kamera ihrer zunehmenden Entwicklung hin zu mehr Offenheit gegenüber deutschen Lebensweisen, bis man sie selbst auf einem Fahrrad sieht. Ihr Vater versucht indes mit allen Mitteln, eine Wohnung für seine Familie zu finden und in Hamburg zu bleiben.

Hintergründe

Journalistin, Regisseurin und Drehbuchautorin Pia Lenz zeichnet sich verantwortlich für dieses Langzeitporträt zweier Kinder, an denen exemplarisch die hiesige Flüchtlingsintegration beobachtet wird. “Alles Gut” bezeichnet sich selbst als ersten Dokumentarfilm über Integration in Deutschland seit Kanzlerin Angela Merkel ihr vielzitiertes “Wir schaffen das” aussprach. Der Film lief auf dem Dok.fest München, den Nordischen Filmtagen in Lübeck und dem One World Festival in Prag.

Kritiken und Bewertungen

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