Act of Valor (2011)

Act of Valor Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Act of Valor: Actionthriller über Einsätze der US-Eliteeinheit SEAL in polierter Videospiel-Ästhetik und mit echten Seals.

Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O sind Kameraden einer Seals-Einheit. Von ihrer Heimatbasis San Diego führt sie ein Einsatz nach Costa Rica, wo die eingeschworene Truppe eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo befreien sollen. Weitere Antiterror-Einsätze folgen in Afrika und Mexiko.

Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O sind Kameraden einer SEALs-Einheit. Von ihrer Heimatbasis San Diego führt sie ein Einsatz nach Costa Rica, wo die eingeschworene Truppe eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo befreien sollen. Weitere Antiterror-Einsätze folgen, denn die Seals bringen in Erfahrung, dass Christo gemeinsame Sache mit einem mexikanischen Drogenkartell macht, um Suizidbomber in die USA einzuschleusen.

Eine Elite-Einheit der Navy Seals muss vereiteln, dass ein Terrorist gemeinsame Sache mit einem mexikanischen Drogenkartell macht. Actionthriller über Einsätze der US-Eliteeinheit SEAL in polierter Videospiel-Ästhetik und mit echten Seals.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein zweistündiger Werbeclip für das Militär, der darauf verzichtet, eine Geschichte zu erzählen.
  • Globaler Antiterroristen-Thriller, der sich vor allem durch den Umstand auszeichnet, dass die Protagonisten überwiegend von echten Navy SEALs dargestellt werden.

    Navy SEALs sind US-amerikanische Elitesoldaten, die besonders schwierige Aufträge ausführen, wie etwa die letztjährige Geheimmission in Pakistan, die zu Osama Bin Ladens Tod führte. Die beiden ehemaligen Stuntmänner Scott Waugh und Mike McCoy geben für ihr Regiedebüt Einblick in die hartgesottene Welt dieser militärischen Superhelden. Den Regienovizen war daran gelegen, ihre Protagonisten so authentisch wie möglich zu porträtieren und kamen daher zu dem Schluss, dass dies nur mit echten SEALs möglich sein würde. Darüber hinaus ist die Story von Drehbuchautor Kurt Johnstad (“300″) als Dokudrama angelegt, allerdings wird die Authentizität durch die Entscheidung gemindert, Hollywood-Konventionen folgend verschiedene Missionen für den Film zu verflechten.

    Vorgestellt wird ein Trupp bestehend aus Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O in ihrer Heimatbasis San Diego. Die Nachnamen der SEALs werden in den Credits nicht genannt. Mit diesem Einstieg werden die Verhältnisse innerhalb ihrer Familien und unter den Kameraden skizziert und als emotionaler Anker ausgeworfen. Die folgende Mission führt das perfekt aufeinander abgestimmte Team nach Costa Rica, wo es eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo (Alex Veadov) befreien soll. Die Agentin wird bestialischer Brutalität ausgesetzt, was ihre Rettung durch den Präzisionseinsatz mit zusätzlicher Spannung versieht. Actionsequenzen wie diese lassen die SEALs in ihrem eigenen Element zu exzellenter Form auflaufen und könnten vom Militär bestens als Rekrutierungsmaterial verwendet werden. Denn der mit distinguierten Orchesterscore unterlegte Actionthriller wartet mit einer Menge ästhetisch schöner Bildkompositionen sowie einer tiefsatten Farbpalette auf. In den Dialogszenen sind die Laien-Darsteller dagegen weit weniger in ihrem Element, nur Verhörspezialist Van O zeigt hier Talent. Doch insgesamt wird ohnehin mehr geschossen als geredet. Es gilt weitere Einsätze in Afrika und Mexiko zu absolvieren, um das Heimatland vor Terroristenattacken zu schützen. Nonstop-Action mit geballter Feuerkraft, wummernden Explosionen, ein ausgewähltes Arsenal von Waffen und anderen Militärgadgets gepaart mit patriotischem Heldenmut und dargeboten in polierter Videospiel-Ästhetik werden Genrefans auf ihre Kosten kommen lassen. ara.
  • Der Actionfilm "Act of Valor" porträtiert ein Team der amerikanischen Elitetruppe Navy Seals im globalen Einsatz. Überall, wo es brennt, wo Terroristen zum Sturm auf Amerika rüsten, setzen die Mitglieder der Spezialeinheit in hochgefährlichen Missionen ihr Leben aufs Spiel. Der Actionfilm ist somit auch ein Kriegsfilm, es wird mit modernster Ausrüstung attackiert und geschossen, bis Erfolg vermeldet werden kann. Den Regisseuren Mike McCoy und Scott Waugh, die beide ihr Kinofilmdebüt geben, geht es aber auch um die Schilderung der Kameradschaft und der Werte, die bei dieser Sondereinheit anzutreffen sind. Um möglichst authentisch zu wirken, haben die Regisseure die militärischen Rollen mit echten Navy Seals besetzt.

    Die Soldaten bestimmten nicht nur den konkreten Ablauf der für den Film geplanten Einsätze dank ihrer größeren Erfahrung weitgehend selbst, sondern formulierten auch oft die Dialoge um, damit sie authentischer klängen. Das ist sicher der wesentliche Grund, weshalb das Schauspiel der Navy Seals, wie auch ihr Umgang miteinander, entsetzlich hölzern und aufgesetzt wirkt. So gibt man sich entweder, wenn man zu makellos vor der Kamera aussehen will, um noch natürlich zu sein, oder wenn man von Vorgesetzten gedrängt wird, auf diesem Weg für die Truppe zu werben. Wenn Rorke sich vor dem Einsatz von seiner schwangeren Frau verabschiedet, oder wenn er mit seinem besten Freund Dave, der im Team einen niedrigeren Rang hat und somit seine Befehle ausführen muss, so etwas wie einen Scherz zu machen versucht, dann ist er noch mal eine Spur unglaubwürdiger als der bravste, aufrechteste Held in Uniform, den das Hollywoodkino kennt. Einmal sagt einer von ihnen über den im Gefecht verletzten Mikey: Er wird sein Auge verlieren, aber er steckt das weg.

    Während also die Dialoge und alles, was mit Liebe zur Heimat und zur Familie, mit Freundschaft und Zusammenhalt in der Truppe zu tun hat, fast schon rührend wirken in ihrer Einfalt, haben die Einsätze mehr zu bieten. Vor allem der erste im Dschungel von Costa Rica ist spannend, vereint militärische Leistungsschau mit Guerillataktik und nimmt einen unvorhersehbaren Verlauf. Zunächst landen die Männer als Fallschirmspringer in der Dunkelheit auf einer Wiese, man hört die Tiere des Dschungels und sieht die eine oder andere Spinne. Mit Handzeichen verständigen sie sich stumm und pirschen sich voran, tauchen wie Flusspferde unter Wasser, um direkt hinter der Wache des feindlichen Lagers aufzutauchen.

    Es wird geballert, oft direkt auf den Kopf des Feindes gezielt. Per Funk erfahren die Befreier der gefolterten Geisel, wo die Verstärkung ist, die per Hubschrauber mit Booten und schwerem Geschütz auf dem Fluss abgesetzt wurde. Es gibt eine wilde Verfolgungsjagd, bei der es für die Soldaten ziemlich eng wird. Insgesamt reichen die einzelnen, oft nur kurz gezeigten Schauplätze dieser Geschichte von den USA, den Philippinen und der Ukraine über Afrika, den Pazifik, Mittelamerika bis nach Mexiko.

    Am Ende ist ein Kleinkind im Bild, dessen Vater sein Leben für die Kameraden der Navy Seals im Kampf opferte. Er ließ es sich nicht nehmen, dem Sohn ein paar Worte des indianischen Häuptlings Tecumseh brieflich zu hinterlassen, die mit der Aufforderung enden: "Singe dein Todeslied und stirb wie ein Held, der heimkehrt." Da hofft man dann doch, dass das Kind später seine Einwände erheben möge. Außerdem war Tecumseh kein Freund des amerikanischen Militärs, was soll das also?

    Fazit: In dem Actionfilm "Act of Valor" spielen Soldaten der US Navy Seals sich selbst: trotz spannender und authentisch wirkender Kampfeinsätze filmisch ein zweifelhaftes Vergnügen.
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