50/50 - Freunde fürs (Über)Leben (2011)

Originaltitel: 50/50
50/50 - Freunde fürs (Über)Leben Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

50/50 - Freunde fürs (Über)Leben: Dramakomödie über eine Freundschaft, die durch eine Krebsdiagnose vor neue Herausforderungen gestellt wird.

Adam ist gerade einmal 27 Jahre alt, und eigentlich sollte es doch die beste Zeit seines Lebens sein. Stattdessen erhält er von seinem Arzt eine vernichtende Diagnose: Krebs – und das, obwohl er sich körperlich in bester Verfassung befindet. Sofort teilt er die traurige Nachricht seiner neuen Freundin Rachael, seinem besten Freund Kyle und seiner Mutter mit, die gerade selbst alle Hände voll zu tun hat mit der Alzheimer-Krankheit ihres Mannes. Jeder von ihnen hat seine eigene Art, mit der harten Wirklichkeit und der bevorstehenden Chemotherapie klarzukommen. Doch sie lassen sich nicht unterkriegen.

Adam ist gerade einmal 27 Jahre alt, und eigentlich sollte es doch die beste Zeit seines Lebens sein. Stattdessen erhält er von seinem Arzt eine vernichtende Diagnose: Krebs – und das, obwohl er sich körperlich in bester Verfassung befindet. Sofort teilt er die Nachricht seiner Freundin Rachael, seinem besten Freund Kyle und der Mutter mit. Die hätte eigentlich gerade selbst genug zu tun mit der Alzheimer-Erkrankung ihres Mannes. Jeder von ihnen hat seine eigene Art, mit dem Schicksalsschlag umzugehen. Doch keiner lässt sich unterkriegen.

Adam ist 27 Jahre alt und an Krebs erkrankt, seine Chancen stehen 50:50. Doch weder er noch die Freunde geben auf. Joseph Gordon-Levitt (“Inception”) und Seth Rogen (“Knocked Up”) in einer sensiblen Komödie über ein hartes Thema.

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Kritikerrezensionen

  • Gelungener Balanceakt zwischen Drama und Komödie. Der Film traut sich, über Dinge zu lachen, über die viele nicht einmal zu sprechen wagen.
  • Ebenso gewagt wie gelungen: Joseph Gordon-Levitt sucht den Humor in einer potenziell tödlichen Erkrankung.

    Mit seinen beiden ersten Regiearbeiten, “All the Boys Love Mandy Lane” und “The Wackness”, hat sich Jonathan Levine als einer der interessantesten jungen Regisseure Hollywoods empfohlen, von dem man nie genau weiß, was man von ihm erwarten darf, außer dass es interessant sein wird. So wie er in “Mandy Lane” die Konventionen des Teenie-Slasherfilms auf eine harte Probe stellte, testet er in seinem bislang kommerziellsten Film aus, wie weit eine Komödie gehen, was man in einem Film lustig finden darf. Levine versucht in “50/50″ nicht weniger, als das denkbar ernsteste Thema – eine potenziell tödliche Krebserkrankung – im Rahmen einer Buddy-Komödie zu verhandeln. Er will sein Publikum zum Lachen bringen, aber gleichzeitig auch Anteil am Schicksal seines Protagonisten nehmen lassen. Damit ist er erfolgreich, vielleicht nicht so differenziert und feinsinnig in seiner Beobachtung wie Alexander Paynes nicht ganz unähnlicher, aber ungleich erwachsener “The Descendants”, dennoch gelingt ihm ein eindringlicher Film, der sehr geschickt Humor in der Tragödie findet, aber auch weiß, wann er seinem Publikum das Lachen im Halse stecken lassen muss: Das ist auch Verdienst von Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt, Hollywoods aktuell vermutlich bester und furchtlosester Schauspieler seiner Altersklasse, der die sprachlose Panik eines Mittzwanzigers in Seattle perfekt transportiert, als er mit Krebs diagnostiziert und damit seinem Tod konfrontiert wird. Geschickt setzt Levine den für seinen rüden Humor bekannten Comedian Seth Rogen als Levitts besten Freund ein, der auch für derbe Lacher sorgt, sie aber doch nur Ausdruck seines hilflosen Versuchs sein lässt, sich von der Situation nicht übermannen zu lassen. Emotional geerdet wird diese hinter ihrer lockeren Machart doch so aufrichtige Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit zusätzlich noch von Levitts Besuchen bei einer unerfahrenen Therapeutin, die die Krankheit näher an sich herankommen lässt als der Kranke. Anna Kendrick ist ähnlich gut wie in “Up in the Air” und bildet einen reizvollen Gegenpol zu Bryce Dallas Howard als Levitts Freundin, die im zunehmenden Ernst der Situation ihre Oberflächlichkeit offenbart. Kurz liegt echtes Sterben in der Luft. Und wenn Levine diesen einen transgressiven Schritt auch nicht geht, ist “50/50″ doch ein Mainstreamfilm, der genug gegen den Strich gebürstet ist, um große Nachhaltigkeit zu entfalten. ts.
  • Das unschöne Thema Krebs wird immer wieder gerne und erfolgreich für Hollywoodverfilmungen genutzt. Im Jahr 2009 lockte die dramatische Literaturverfilmung "Beim Leben meiner Schwester" beispielsweise Millionen in die Kinos. Nun nimmt sich Regisseur Jonathan Levine mit "50/50 - Freunde fürs (Über)leben" der Thematik an und schafft es, beim Erzählen seiner Geschichte nicht in tiefe Abgründe zu verfallen und auch immer wieder Humor einzubauen, ohne dabei den Draht zur Realität zu verlieren.

    Adam genießt sein Leben, alles scheint bestens. Seinen Job beim Radio mag er und wenn er nicht arbeitet, trifft er sich mit seinem Freund Kyle oder gibt sich der noch frischen Beziehung zu seiner Künstlerfreundin Rachel hin. Als die Krebsdiagnose wie der Blitz einschlägt, verändert sich schlagartig alles. Nicht nur Adam selbst findet sich im emotionalen Tumult wieder, auch seine Mitmenschen sind hilflos und wissen nicht, wie sie ihm am besten helfen können. Während Adams Mutter am liebsten gleich bei ihm einziehen würde, wendet sich die überforderte Freundin Rachel zunehmend von ihm ab. Auch Kyle weiß nicht so recht mit der Diagnose umzugehen und versucht hilflos, Adam abzulenken, indem er ihn zu Parties schleppt. Und dann wäre da noch die gänzlich unerfahrene Psychologiestudentin Katherine, deren dritter Patient Adam ist, und die alles andere als sicher im Umgang mit seiner Krankheit ist.

    Joseph Gordon-Levitt ("Inception", "GI Joe", "500 Days of Summer"), der sich in den letzten Jahren zum erfolgreichen Jungdarsteller in Hollywood hochgespielt hat, macht seine Sache auch in "50/50" außerordentlich gut. Besonders das Zusammenspiel zwischen ihm und Seth Rogen ("Beim ersten Mal", "Superbad"), bei dem man immer noch schnell an spaßige, aber wenig ernstzunehmende Komödien denkt, beeindruckt. Zwar erinnern Kyles Aussagen hier und da an Rogens bisherige Comedy-Karriere, in der auch gerne einmal unter die Gürtellinie abgetaucht wurde, "50/50" wird aber nie ins Lächerliche gezogen. Stattdessen findet sich hier ein Film, bei dem der Regisseur und die Darsteller den Spagat zwischen Drama, Tragik und Comedy gekonnt meistern. Levine vermag es, Adams tragische Geschichte so zu erzählen, dass sie zwar bedrückt und mitnimmt, aber niemals zu düster wird. Hier und da überraschen gekonnt eingesetzte Szenen mit teilweise tragischem Humor und nehmen dem Film dadurch einen Teil seiner Schwere.

    Eine Komödie ist "50/50" dennoch bei weitem nicht. Es ist eher so, dass ein sehr ernstes Thema hier auf gelungene Art und Weise mit Humor unterlegt wird, ohne jemals an Niveau zu verlieren. Auch wenn Kyle gerne mal die ein oder andere Profantität raushaut und Mädels aufreißen sein liebstes Hobby ist, genau wie man es von Rogen kennt und erwartet, bleibt seine Figur doch authentisch und wirkt niemals überzogen. Während Kyle versucht, ein wenig Leichtigkeit in Adams Leben zu bewahren und nach außen hin den Komiker mimt, liest er auf dem Klo doch heimlich Krebsratgeber und hat mit der Diagnose seines besten Freundes sichtlich zu kämpfen.

    Auch Anna Kendrick ("Up in the Air", "Twilight") macht sich in ihrer Rolle als verunsicherte Psychologin Katherine gut und sorgt des Öfteren für ein Schmunzeln beim Publikum. Obwohl sie jedes Fettnäpfchen mitnimmt und für einen so schweren Fall eigentlich nicht qualifiziert ist, schafft sie es, zu Adam durchzudringen und ihm beim Umgang mit der Diagnose zu helfen.

    Joseph Gordon-Levitt gelingt es, Adam durchweg realistisch und glaubwürdig zu verkörpern. Ohne in überzogene Dramatik zu verfallen, ist er ursympathisch. Wenn Adam sich vor der großen OP von seinen Eltern verabschiedet und es nicht sicher ist, ob er sie je wieder sehen wird, wird die Ernsthaftigkeit der Situation noch einmal richtig hervorgehoben und man kann sich dem Mitfühlen nicht entziehen.

    Jonathan Levine inszeniert den Film gekonnt und auf eine Art und Weise, auf die an das Thema Krebs selten rangegangen wird. Abgerundet wird das Ganze durch einen herrlich passenden und wunderschönen Soundtrack bestehend aus Klassikern und Stücken von "LOST"-Komponist Michael Giacchino. Die Geschichte, die mehr oder weniger auf der Erfahrung von Autor Will Reiser, welcher selbst mit 27 an Krebs erkrankte, basiert, überzeugt durch die wunderbare Mischung aus Tragik und Humor und durch das gelungene Zusammenspiel der Jungstars Rogen, Gordon-Levitt und Kendrick.

    Fazit: "50/50 - Freunde fürs (Über)leben" ist ein Drama, welches das Thema Krebs mit all seinen Facetten zeigt, gute Darsteller bietet und vor allem durch die gelungene Mischung aus Tragik und Humor überzeugt.
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Darsteller und Crew

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