„Game of Clones“: RTL II setzt 2018 auf verrücktes Dating-Show-Format

Marek Bang  

Wenn der „Frauentausch“ beim Publikum nicht mehr richtig zünden will, dann ist ein neues Format gefragt. Vielleicht entwickelt sich ja die deutsche Adaption der britischen Dating-Show „Game of Clones“ bei RTL II im kommenden Jahr zum erwünschten Hit. Die kuriosen Spielregeln lassen jedenfalls aufhorchen.

Dating-Shows wie „Naked Attraction“, „Wirt sucht Liebe“ oder „All Inclusive – Mit Kind und Koffer zur neuen Liebe“ sind in diesem Jahr bei RTL II gut gelaufen. Entsprechend wurde Nachschub bestellt, der schon im nächsten Jahr auf dem heimischen TV-Gerät zu sehen sein wird. Geplant ist, die britische TV-Show „Game of Clones“ von Channel Four für den deutschen Markt zu adaptieren. Zunächst sollen vier Episoden zur Prime Time ausgestrahlt werden, die jeweils bis zu zwei Stunden dauern. Darin treffen Kandidaten auf ihren Traumpartner – wohlgemerkt in achtfacher Ausgabe.

So soll es ablaufen: Hier ist ein Bild des englischen Originals von „Game of Clones“ 

Das wurde aus den Talkshow-Moderatoren der 90er Jahre!

Kandidaten designen sich ihren Traumpartner am Computer

Zunächst erschaffen die Kandidaten von „Game of Clones“ ihren Traumpartner als Avatar am Rechner. Dann kommt die Produktionsfirma Constantin Entertainment ins Spiel und castet Personen, die dem virtuellen Bild im echten Leben entsprechen und die bereit sind, an der Show teilzunehmen. Im Anschluss verbringen die Kandidaten dann eine Woche mit ihren acht Fleisch gewordenen Traumpartnern in einem Luxushaus. Am Ende der Woche geht es darum, aus den „Klonen“ den passenden Partner zu finden, der nicht nur optisch den eigenen Wunschvorstellungen entspricht.

Wie das Bild aus dem englischen Original zeigt, dürfen sowohl Frauen als auch Männer aus den acht Kandidaten ihren Traumpartner wählen. Wann genau die erste Folge in Deutschland ausgestrahlt wird ist augenblicklich noch nicht bekannt.