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Ärger für Pro 7: Darum muss der TV-Sender jetzt eine Geldstrafe zahlen!

Author: Marek BangMarek Bang |

© Fox/ProSieben

Lange haben es Fans von Scully und Mulder nicht für möglich gehalten, dennoch kehrten Gillian Anderson und David Duchovny nach jahrelanger Pause wieder auf den Bildschirm zurück. In Deutschland lösten die beiden Ermittler ihre übernatürlichen Fälle auf dem Sender Pro 7. Für die Ausstrahlung einer Episode müssen die Verantwortlichen nun allerdings eine Geldstrafe bezahlen. Wir verraten euch, warum Pro 7 jetzt zur Kasse gebeten wird.

Am Am 15. Februar 2016 lief auf Pro 7 um 21:15 Uhr die Episode „Gründer Mutation“ aus dem seinerzeit aktuellen „Akte X“-Revival. Der Kommission für Jugendmedienschutz war dies allerdings eindeutig zu früh, da die Folge für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet ist und daher erst ab 22 Uhr hätte ausgestrahlt werden dürfen.

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Wegen einer Folge von „Akte X“: Pro7 muss 5.000 Euro Strafe zahlen

Die Kommission für Jugendmedienschutz bemängelt, dass bereits vor der Ausstrahlung besagter Episode ein Gutachten vorlag, welches eine entsprechende Altersbeschränkung anmahnte. Die Verantwortlichen von Pro 7 haben sich demnach bewusst dafür entschieden, „Gründer Mutation“ dennoch früher zu senden, um eine höhere Quote zu erzielen. Daher wurde nun eine Strafe in Höhe von 5.000 Euro gegen die Verantwortlichen verhängt, wie einer entsprechenden Pressemitteilung zu entnehmen ist.

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Nun liegt es an der Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, die Forderung der Kommission umzusetzen und die Strafe beim Sender Pro 7 einzufordern. Wir gehen davon aus, dass selbst wenn dieses Unterfangen gelingt, die verhältnismäßig geringe Summe der Strafe nicht für ein Umdenken bei Pro 7 sorgen dürfte, schließlich ist ein Top-Sendeplatz weitaus mehr wert als der Betrag einer solchen Strafe bei Ausstrahlung nicht jugendfreien Materials.

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