Trotz überwiegend positiver Kritiken und einer treuen Fan-Gemeinde wird die außergewöhnliche Sci-Fi-Mystery-Serie „The OA“ keine dritte Staffel erhalten.

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Die ausgefallene Story um Prairie Johnson (Brit Marling), Dr. Hunter Aloysius Percy (Jason Isaacs) und das verschachtelte Multiversum konnte Zuschauer mit schrägen, aber faszinierenden Ideen überzeugen – dazu zählten unter anderem ein telepathischer Oktopus, sprechende Baumwurzeln und essbare Kartographie-Blumen. Obwohl „The OA“ ein einzigartiges Fantasy-Zerrbild von der komplexen Reise durch Parallelwelten darstellt, findet die Serie ein plötzliches Ende nach 16 Folgen: Netflix hat „The OA“ vor Staffel 3 abgesetzt.

„The OA“ Staffel 3: Keine Dimensionssprünge mehr

Die Co-Serienschöpferin Brit Marling kommentierte das frühzeitige Ende von „The OA“ mit einem Instagram-Post, in dem sie ihre Trauer über die Entscheidung von Netflix ausdrückte. Viele Zuschauer werden sich wohl ähnlich bedrückt fühlen, denn die Serie um den Original Angel war zwei Staffeln lang ein kompromisslos-visionärer und oft surrealer Sci-Fi-Trip, angereichert mit Nahtoderfahrungen, Wunderheilungen und philosophischen Erörterungen.

Dass „The OA“ keine Staffel 3 erhalten wird, ist für Fans besonders schmerzhaft, denn die zweite Staffel endete mit einem Mega-Meta-Cliffhanger, der nicht wenigen Zuschauern Kopfschmerzen bereitete (Vorsicht, Spoiler!): Im Finale der zweiten Staffel erhielten wir einen Blick in eine neue Dimension, in der die Rolle der OA am Set einer Fernsehserie von einer Schauspielerin namens Brit Marling verkörpert wird.

Dieser spektakuläre Sprung in eine fiktive Realität zelebrierte die Originalität der Serie und ließ zahllose Fragen offen, die nun wohl unbeantwortet bleiben werden. Dabei haben die Showrunner Brit Marling und Zal Batmanglij laut Jason Isaacs die Serie von Anfang an auf insgesamt fünf Staffeln ausgelegt und die Plotbögen bereits geplant. Welche Twists und Auflösungen noch auf uns gewartet hätten, werden wir nun aber leider zumindest nicht auf Netflix erfahren.

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„The OA“ Staffel 3: Netflix und das verflixte dritte Jahr

Streaming-Riese Netflix hat in den letzten Jahren immer strengere Erwartungen an seine Original Series gestellt. 2019 wurden bereits mehrere Serien abgesetzt, darunter „Santa Clarita Diet“, „Jessica Jones“ und „Friends from College“. Netflix ist in der Regel bei der Vergabe einer zweiten Staffel relativ großzügig, aber für eine dritte Staffel sind die Anforderungen ungleich höher. „The OA“ hat sich von Beginn an nie um den Mainstream gekümmert und ist einen eigenen, oft sehr anspruchsvollen, kreativen Weg gegangen – dabei konnten aber nicht die notwendigen Einschaltquoten erreicht werden. Um euch über das zu frühe Ende hinwegzutrösten, findet ihr hier drei ähnliche Sci-Fi-Serien:

  • „Sense 8″: Eine Sci-Fi-Serie über acht Menschen, die eine telepathische Verbindung zueinander entdecken. Verfügbar auf: Netflix.
  • „Dark“: Eine deutsche Mystery-Serie über die Komplikationen von Zeitreisen. Verfügbar auf: Netflix.
  • „Twin Peaks“: Die Mutter aller Mystery-Serien dreht sich um den Mord an der Schülerin Laura Palmer. Verfügbar auf: , Sky Ticket.

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