Leben & Werk

Der Autor, Regisseur und Produzent Züli Aladag begann seine Karriere als Dokumentarfilmer, drehte Videoclips und Kurzfilme. Für sein Kinodebüt „Elefantenherz“ (2002) bekam Aladag den Bayerischen Filmpreis, Hauptdarsteller Daniel Brühl wurde 2003 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet.

Züli Aladag wurde 1968 in Van in der Türkei geboren. 1973 kam er mit seiner Familie nach Deutschland und wuchs in Stuttgart auf. Aladag begann ein Studium der Theaterwissenschaft in München, wechselte dann aber zurück nach Stuttgart, wo er bei Roland EmmerichsMoon 44“ ein sechsmonatiges Praktikum absolvierte. Weitere Erfahrungen sammelte der Filmemacher als Autor, Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen. Von 1996 bis 1999 schloss er ein Regie-Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln an. Während seines Studiums realisierte er weitere kurze Dokumentar- und Spielfilme, unter anderem den Dokumentarfilm „Zoran“, der auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurde. Nach dem Studium gründete Aladag in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln die Initiative „junges europäisches Kino“, kurz jek, zur Förderung des jungen europäischen Films. 2002 lieferte er mit dem Boxer-Drama „Elefantenherz“ sein mehrfach preisgekröntes Kino-Debüt ab. Im gleichen Jahr erhielt er ein Stipendium der Villa Aurora Foundation in Los Angeles. Der Erfolg ebnete Aladag den Weg für verschiedene Fernseharbeiten. So führte er die Regie bei zwei „Tatort“-Folgen des WDR und dem provokativen Fernsehfilm „Wut“ (2006), der erneut mit internationalen und nationalen Preisen, unter anderem dem Grimme-Preis und dem Golden Gate Award, ausgezeichnet wurde. Aktuell inszenierte der Regisseur zahlreiche Folgen verschiedener Fernsehserien und Krimi-Reihen, darunter „Die Anwälte“, „KDD - Kriminaldauerdienst„, „Countdown - Die Jagd beginnt“ sowie „Der Kriminalist„.

Züli Aladag ist mit der promovierten Psychologin und Schauspielerin Feo Aladag verheiratet, mit der er 2005 die Produktionsfirma Independent Artists Filmproduktion gründete. 2010 hatte Feo Aladags inzwischen vielfach ausgezeichnetes Regie-Debüt „Die Fremde“, der erste Kinofilm der Independent Artists Filmproduktion, Premiere. Züli Aladag lebt in Berlin.

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