Zoltán Korda

Regisseur • Drehbuchautor

Leben & Werk

Die exotischen Abenteuergeschichten „Elefanten-Boy“ und „Das Dschungelbuch“ wurden die größten Erfolge von Zoltan Korda (1895 - 1961). Mit ihnen katapultierte der Regisseur Indien, wo die Filme 1937 bzw. 1942 gedreht wurden, auf die filmische Landkarte und trug mit ihrer außergewöhnlich schönen Landschaftsfotografie zum weltweiten Erfolg der britischen Filme bei. „Das Dschungelbuch“ wurde fünf Mal (darunter Kamera und Ausstattung) für den „Oscar“ nominiert, sein indischer, immer jugendlich aussehender Hauptdarsteller Sabu (1924 - 1963) wurde erst in England, dann über viele Jahre in den USA populär. Zoltan Korda wurde in Ungarn geborenen und trat 1935 in die Fußstapfen seines Bruders Alexander (1893 - 1966), der als Regisseur und Produzent berühmt geworden war und dessen Denham-Studios in England es in Größe und Ausstattung mit Hollywood-Studios aufnehmen konnten. Zoltan arbeitete zunächst als Co-Regisseur mit Robert J. Flaherty, ab 1938 eigenverantwortlich. Zu seinen weiteren Abenteuerfilmen gehören „Vier Federn“ (1939, über den Aufstand des Mahdi im Sudan) und dessen Remake unter dem Titel „Sturm über dem Nil“ (1955), sowie der Kriegsfilm „Sahara“ (1943, mit Humphrey Bogart im Panzer). Der Südafrika-Film „Denn sie sollen getröstet werden“ war 1951 einer der ersten Filme über die Apartheid. Mit „Affäre Macomber“ (1946) verfilmte Korda eine Kurzgeschichte von Ernest Hemingway, in der Susan Hayward und Gregory Peck auf Großwildjagd in Ostafrika gehen und eine Ehekrise durchstehen müssen (in der Vorlage stirbt der Mann, in Kordas Version erholt er sich nach einem langen Fieber).

Filme und Serien

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