Leben & Werk

Kanadischer Schauspieler. Harter Brocken und rothaariger Draufgänger, machte sich Zack Ward in Genrefilmen unentbehrlich. Wann immer entschlossene Mimik, kantiges Kinn und markige Typisierung anstehen, ist er als Heavy vom Dienst zur Stelle: „Filme müssen markante Aussagen haben.“ 2007 schaffte er mit vier Filmen den Durchbruch: In Michael Bays und Jerry Bruckheimers Blockbuster-Eventfilm „Tranformers“ wird er als mutiger Sergeant mit seiner Einheit in der Wüste von Scorponok getötet. In Marco KreuzpaintnersTrade - Willkommen in Amerika“ ist er Mädchenhändler an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. In Uwe Bolls Videogame-Adaption „Postal“ ist er Titelheld Dude, der mit feuerrot gefärbten Haaren in einem „Falling Down„-Szenario als durchgedrehter, arbeitsloser Amokläufer tödliche Akzente setzt und auf Terroristen um Osama Bin Laden trifft.

Uwe Boll besetzte Zack Ward sofort für seine nächste Videogame-Adaption: In „Bloodrayne II: Deliverance“ (2007, dt. DVD-Premiere), ein Action-Horror-Fantasy-Western, spielt Ward den bösen Ober-Vampir, der mit Titelheldin Rayne noch eine Rechnung offen hat. Ward war Boll in Horrorfilmen wie Ronny YusFreddy Vs. Jason“ (2003), „The Club“ (2003), „Hollywood Kills“ (2005) und dem SF-Horror-Actionfilm „Resident Evil: Apocalypse“ (2004) aufgefallen. Ward hat sich in rund 70 Filmen, Serien und Mehrteilern („Walker, Texas Ranger“, 1993; „Nash Bridges“, „Party of Five„, „JAG“, „Sliders“, „Profiler“, „Navy C.I.S.“, „Charmed„, „Anne auf Green Gables“, „Crossing Jordan“ ,“Lost“ und „Deadwood„, 2005) durch TV-Formate gearbeitet.

Zack Ward wurde 1970 in Toronto, Ontario als Sohn der Synchronsprecherin Pam Hyatt und dem Bruder des Schauspielers Carson Forster geboren. Nach einem Jahr Suche wurde Ward aus über 300 Jungschauspielern für den zum kanadischen Klassiker gewordenen Familien-Weihnachtsfilm „A Christmas Story - Fröhliche Weihnachten“ (1983) gecastet und als Scut Farcus besetzt, der später einem Charakter der Serie „South Park“ zum Vorbild diente. Ward spielte den verrückten Stiefbruder Dave Titus in der kanadischen Serie „Titus“ (2000) und in Komödien von „ED - Die affengeile Sportskanone“ (1986) bis zu „Moving McAllister“ (2007). Einen besonders schönen Kurzauftritt hatte er als Rock’n’Roll-Legende Red Dog in Cameron CrowesAlmost Famous“ (2000).

Zack Ward wurde 2004 auf dem Monaco International Film Festival mit dem Angel Award für die Hauptrolle der Hollywood-Satire „L.A. Twister“ ausgezeichnet, in der er mit einem Freund in Los Angeles einen Film drehen will.

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