Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Youssou N'Dour

Youssou N'Dour

Schauspieler • Musiker

Leben & Werk

Der senegalesische Sänger Youssou N’Dour wird am 1. Oktober 1959 in Dakar geboren. Er gilt als Mitbegründer der populären Musik seiner Heimat, der Mbalax, in welcher sich traditionelle Klänge mit afro-kubanischen und westlichen Pop-Elementen verbinden. Außerdem ist er Träger des Ordre National de Lion. Im Alter von zwölf Jahren tritt Youssou, der sich schon als Kind für Rhythm’n’Blues und Reggae begeistert, zum ersten Mal öffentlich auf. Wenig später schließt er sich Gruppen wie Sine Dramatique oder Diamono an und wechselt 1975 zur bekanntesten Band des Landes, der 1960 anlässlich der Unabhängigkeit des Senegal gegründeten Starband de Dakar. Während dieser Zeit studiert er an einer Musikschule die Überlieferungen der alten afrikanischen Königreiche und beginnt, vom Großvater in die Kunst der so genannten Gwalos (Lobpreis-Sänger) eingeführt, von den Helden der eigenen Geschichte zu singen. 1978 verlässt er die Starband und gründet 1979 seine eigene Formation Étoile de Dakar, mit welcher er - nach einer radikalen Umbesetzung und einer Namensänderung in Le Super Étoile de Dakar - im Jahr 1981 nach Paris zieht. Die Mischung aus Percussionmusik, Pop, Jazzakkorden, Streichern, Bläsersätzen und Funk kommt im nach World Music hungernden Europa gut an. 1984 gelingt Youssou N’Dour mit dem Album „Immigrés“ der Durchbruch in der westlichen Welt. Im Jahr darauf widmet er „Nelson Mandela“ gleich ein ganzes Album, und Pop-Ikonen wie Peter Gabriel und Paul Simon laden den exotischen Musiker zu Aufnahmen ins Studio ein. 1988 beteiligt er sich am Solidaritätskonzert für Nelson Mandela im Londoner Wembley Stadion, nach welcher er sich gemeinsam mit Peter Gabriel, Sting, Tracey Chapman und Bruce Springsteen zu Gunsten von Amnesty International auf eine Welttournee begibt. 1987 widmet er das Album „The Lion“ seiner senegalesischen Heimat. Während der Neunziger folgen Kolaborationen mit Brian Wilson, Neneh Cherry und ein Gastspiel beim Woodstock-Jubiläum. N’Dour komponiert eine Oper, die an der Opéra Bastille uraufgeführt wird, und eine Fußballhymne für die senegalesische Nationalmannschaft. Daneben gründet er die Society of African Promotion zur Förderung junger Künstler. Für seine CD „Egypt“ erhält er 2005 einen Grammy für das beste World Music Album. Im selben Jahr tritt er bei drei der acht „Live 8“-Konzerte auf.

Filme und Serien

Videos und Bilder

Wird oft zusammen gesucht