Yoko Ono

Schauspieler • Musiker
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Leben & Werk

Die japanisch-amerikanische Künstlerin, Filmemacherin, Komponistin und Sängerin Yoko Ono ist als bedeutende Vertreterin der Fluxus-Bewegung einem kunstinteressierten Publikum längst ein Begriff, als sie 1969 den Beatle John Lennon heiratet. Am 18. Februar 1933 in Tokio als Tochter im Bankwesen tätiger Eltern geboren, wächst Ono in luxuriösem Wohlstand auf. Sie besucht die renommierte Jiyu-gakuen Musikschule, erhält Unterricht für Klavierspiel und Komposition und tritt bereits als Kind öffentlich auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt sie ein Studium der Philosophie an der Gakushin-Universität in Tokio, beschließt 1952 jedoch, ihrer Familie in die USA zu folgen, die in Scarsdale, New York, eine neue Heimat gefunden hat. Dort führt sie ihr Studium weiter. Am Sarah Lawrence College in New York belegt sie Kurse für klassischen deutschen Liedgesang und beginnt, selbst zu komponieren. 1956 heiratet sie den japanischen Komponisten Toshi Ichiyanagi, mit welchem sie in New York City ein Loft bezieht, das zum Treffpunkt der avantgardistischen Kunstszene wird. Die Ehe scheitert, Ono kehrt für zwei Jahre nach Japan zurück und heiratet den Schauspieler und Filmemacher Anthony Cox. Wieder in New York, macht sie durch Konzeptarbeiten wie „Cut Piece“ (bei welchem die Zuschauer Kleidung und Haare der Künstlerin zerschneiden, 1966) von sich reden. 1966 lernt sie bei einer Ausstellung in der Londoner Indica Gallery John Lennon kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. „John and Yoko“ präsentieren sich in den Flitterwochen 1969 bei einer Pressekonferenz im Amsterdamer Hilton im Bett. Beim nächsten „Bed-In“ wird die Single „Give Peace A Chance“ aufgenommen. Mit der Plastic Ono Band verbinden die beiden Rockmusik mit experimentellen Klängen. 1970 - fast gleichzeitig mit der Trennung der Beatles - erscheint das Debütalbum „Plastic Ono Band“, gefolgt von weiteren, regelmäßigen Veröffentlichungen wie „Fly“ (1971) oder „Approximately Infinite Universe“ (1973). Nach längerer Ehekrise und Schaffenspause wird 1980 das Album „Double Phantasy“ veröffentlicht, ein Comeback jedoch durch die Ermordung John Lennons am 8. Dezember verhindert. Yoko Ono zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück, setzt ihre Karriere als international renommierte Künstlerin jedoch bald erfolgreich fort. Sie veröffentlicht Alben, Musicals und Ballettmusiken, präsentiert Performances und Multimedia-Shows. „Yes, I’m A Witch“ lautet der Titel ihrer neuesten CD, die Anfang 2007 in den Handel gelangt. Seit Beginn ihrer Karriere hat Yoko Ono auch stets durch politisches Engagement auf sich aufmerksam gemacht. So stellte sie Amnesty International 2005 die Nutzungsrechte an allen John-Lennon-Solostücken für das Projekt „Make Some Noise“ zur Verfügung

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

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