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Leben & Werk

Xavier Naidoo entwickelte sich Ende der Neunziger in kürzester zum Superstar einer neuen Generation deutschsprachiger Sänger. Ihm wird das Potenzial zugetraut, einst das Erbe der bundesdeutschen Rockdinosaurier Westernhagen und Grönemeyer anzutreten. Mit Plattenverkäufen in Millionenhöhe, regelmäßigen Top-Ten-Hits und einem kreativen Output, der mit erstaunlicher Sicherheit immer wieder massenkompatible und dennoch seelenvolle Ohrwürmer produziert.

Bundesweit bekannt wurde Xavier Naidoo 1997 als Gastsänger auf der Single „Freisein“ von Sabrina Setlur, die damals noch als Königin des deutschen HipHop galt. Im Folgejahr erschien seine Debutsingle als Solokünstler, „20.000 Meilen“. Wenig später folgte das Album „Nicht von dieser Welt“. Beide schnitten in den Charts äußerst positiv ab und brachten dem Mannheimer Sänger einen Echo als „Bester Newcomer“ ein. Seinen rastanten Aufstieg zu einem der populärsten deutschsprachigen Sänger der ausklingenden 90er Jahre setzte Naidoo 1999 fort: Er gewann einen weiteren Echo, diesmal als „Künstler national“, einen Viva-Comet als „Bester nationaler Act“ und einen MTV-Award als „Bester Deutscher Act“. Er veröffentlichte die Single „Sie sieht mich nicht“ zum Film „Asterix und Obelix gegen Caesar“, die sich zu seiner bis dahin erfolgreichsten Single entwickelte und bis auf Platz zwei der Charts vorrückte. Noch vor Jahresende veröffentlichte Naidoo sein erstes Live-Album „Live“, das wiederum eine ausgezeichnete Charts-Performance zeigte und bereits nach kurzer Zeit veredelt wurde. Durch seine Mitwirkung an der Single „Kein Weg daran vorbei“ von Sängerin Yvonne Betz kam es im Jahr 2000 zum großen Zerwürfnis mit seiner Firma 3p und deren Boss, Moses Pelham. Pelham stoppte den Vertrieb der Single per einstweiliger Verfügung, da Naidoo es versäumt habe, zuvor seine Erlaubnis einzuholen. Er trat damit eine Prozesslawine los, die sich bis ins Jahr 2002 ziehen sollte. Als Verlierer stand am Ende stets Pelham da, dessen Klagen die Richter quer durch die Instanzen abwiesen. Musikalisch betätigte sich Naidoo im Jahr 2000 hauptsächlich bei seiner Band Die Söhne Mannheims, mit denen er zwei Singles und das Platinalbum „Zion“ veröffentlichte und ausgiebig auf Tour ging. Auch im Jahr 2001 verzichtete Naidoo auf Solo-Veröffentlichungen, trat dafür aber massiv als Gast-Sänger auf zahlreichen Chart-Titeln in Erscheinung, darunter „Way To Mars“ mit Sommersault, „Jeanny“ mit Reamonn und „Adriano (Letzte Warnung)“ mit Brothers’s Keepers. Erst im Jahr 2002 meldete sich Naidoo als Solokünstler zurück und veröffentlichte mit „Wo willst Du hin?“ den Vorboten seines Doppelalbums „Zwischenspiel/Alles für den Herren“. Seine Produktionen erscheinen fortan auf seinem eigenen Label Naidoo Records, das bei der In-Motion AG angesiedelt ist und von SPV vertrieben wird. „Zwischenspiel/Alles für den Herren“ erreichte den Charts-Thron und wurde mit Platin und Gold ausgezeichnet.

In der Folge zeigte sich Naidoo weiter als unermüdlicher Poparbeiter, der in beeindruckender Frequenz neue Songs als Solokünstler, mit den Söhnen Mannheims oder als Gast-Sänger anderer Formationen in die Charts katapultierte. Im Jahr 2003 kletterte er zunächst mit dem Live-Album „Alles Gute vor uns“ bis in die Top 20 der Charts, bevor er nur ein Jahr später mit dem zweiten Werk der Söhne Mannheims, „Noiz“, einen absoluten Topseller nachschob. Angefeuert durch Hit-Singles wie „Vielleicht“ oder „Und wenn ein Lied“, belegte das Album wochenlang die Top-Positionen der Charts und wurde bald mit dreifach Platin veredelt. Die CD entwickelte sich zum Dauerbrenner und verkaufte in den folgenden Monaten beständig, enorme Stückzahlen. Am Ende des Jahres 2005 war „Noiz“ das meistverkaufte Album in Deutschland. Im November 2005 holte Naidoo bereits zum nächsten Schlag aus: Sein Soloalbum „Telegramm für X“ schoss aus dem Stand auf den Charts-Thron wo es sich zunächst zwei Wochen hielt, und nach weiteren zwei Wochen auf Rang zwei auch wieder einfand. Nach sieben Wochen zierten die CD bereits zwei Platin-Auszeichnungen.

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