Kirsten Dunst will wieder mit von Trier drehen

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Ohne ihn hätte sie kein Palme bekommen - also zeigt sich Kirsten Dunst dankbar gegenüber der Cannes-Skandalnudel Lars von Trier.

Verschworene Gemeinschaft: Palmengewinnerin Kirsten Dunst und ihr "unerwünschter" Regisseur und Chef-Provokateur Lars von Trier Bild: Kurt Krieger

„Ich würde jederzeit wieder mit Lars von Trier drehen - allerdings keinen Porno“ - so der mit der Palme als beste Darstellerin ausgezeichnete „Melancholia„-Star Kirsten Dunst, die damit auf die zweideutigen Äußerungen seines Regisseurs in der skandalträchtigen Pressekonferenz am 18. Mai in Cannes anspielte.

Dort hatte das dänische Regie-Enfant-terrible seine Leading Lady vor versammelter Weltpresse damit aufgezogen, sie habe auf ihren Nacktauftritten im Film bestanden. „Jetzt will sie mehr davon. So sind die Frauen nun mal.“ Als nächstes Projekt sei daher, so scherzte von Trier, ein Hardcore-Porno mit Kirsten Dunst denkbar …

Die rang auf dem Podium sichtlich um Fassung. Darauf angesprochen, wie sie sich gefühlt habe, als der Däne mit seinen provozierenden Äußerungen, er sei ein Nazi und verstehe Hitler, für einen Eklat sorgte, sagt Kirsten Dunst: „Ich dachte nur, einer von uns sollte jetzt besser ganz schnell den Mund halten.“

Depressive Schauspieler sind die besten

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Im Interview und in ihrer Dankesrede bei der Preisverleihung stand Kirsten Dunst aber zu ihrem Regisseur. Er habe wundervolle Arbeit geleistet und schaffe Frauenrollen wie kein anderer. Er habe sich sehr intensiv mit ihr auf die Rolle vorbereitet. Das Besondere an der Arbeit mit Lars von Trier: Vor den Szenen wird nicht geprobt, er verlässt sich auf die Intuition seiner Darsteller - neben Kirsten Dunst eine hochkarätige Schauspieler-Riege, darunter seine „Antichrist„-Muse Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland und Charlotte Rampling.

Lars von Trier

Spider-Mans“ Dauerfreundin, im Alter von drei Jahren von der Mutter bereits als Fotomodell untergebracht und seit ihrem Debüt mit sieben im Woody Allen-Segment von „New Yorker Geschichten“ vor der Kamera zu Hause, lässt sich auch von einem Lars von Trier nicht aus dem Konzept bringen. Kirsten Dunst erweist sich als Vollprofi und verteidigt das außergewöhnliche Werk, das es wahrlich nicht verdient hat, durch die Eskapaden seines Regisseurs Schaden zu nehmen.

Der Traum der deutschstämmigen Blondine, deren Vater aus Hamburg kommt: Sie möchte einmal einen Film auf deutsch drehen, am liebsten einen mit Michael Haneke („Das weiße Band„). Mit „Melancholia“ hat sie sich beim „Funny Games„-Regisseur, der Psycho-Schockmomente auf der Leinwand zelebriert, damit bestens ins Spiel gebracht.

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