Cruz beißt in Kingsleys Penis

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Wie kann man als Schauspielerin dafür sorgen, nie wieder für Liebesszenen in Betracht gezogen zu werden? Ganz einfach, man versetzt seine Drehpartner in Angst und Schrecken.

Penélope Cruz hat ihre eigenen Mittel gefunden, unangenehmen Liebesszenen auszuweichen Bild: Tobis

Viele Hollywood-Stars beklagen sich immer wieder über die für sie unangenehmen Liebesszenen vor einer ganzen Horde umherstehender Mitarbeiter. Doch keiner hat bis jetzt so eine intensive Dreherfahrung hinter sich wie Sir Ben Kingsley. Der Altmeister und Penélope Cruz spielen in „Elegy oder die Kunst zu lieben“ ein Paar, das ungeniert ihrer Leidenschaft nachgeht. So auch in einer Situation, die zum Oralverkehr zwischen dem Professor und seiner Studentin führt.

Gerade als sich Kingsley genüsslich zurücklehnt, beißt Penélope herzhaft zu. Dennoch trifft die Schauspielerin keine Schuld. Sie hat sich nur an die Buchvorlage von Philip Roth gehalten, der in seiner Erzählung „The Dying Animal“ genau diesen Biss beschrieb. „Wenn sich Philip Roth hätte durchsetzen können, wäre diese Szene berüchtigt geworden“, meint Kingsley. Doch der Regisseurin Isabel Coixet ging das zu weit und so schnitt sie das Ganze aus dem Film heraus: „Ich habe kein Problem mit Blow Jobs, aber die Zuschauer wollen sicher nicht sehen, wie Penélope ihre Zähne in Bens Penis gräbt.“

Nicht überwundenes Trauma?

Cruz hat seit ihrem Film „Jámon, Jámon“ mit dem Dreh von Liebesszenen zu kämpfen: „Eine ganze Weile empfand ich tiefe Abneigung gegen alles Sexuelle oder Sinnliche, schnitt mein Haar sehr kurz, drehte jahrelang keine Liebes-, nicht einmal Kussszenen.“ Die alte Abscheu scheint wieder hochgekommen zu sein. Auch Cruz‘ Drehpartnerin Scarlett Johansson hat diese am Set zu Woody Allens Film „Vicky Cristina Barcelona“ zu spüren bekommen und empfand den gemeinsamen Kuss als „das am wenigsten sexyste, was man sich vorstellen kann.“ Scheint so, als ob sich die hübsche Latina ihre guten Küsse allein fürs Privatleben aufspart.

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