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Alec Baldwin verachtet die Medien

Ehemalige BEM-Accounts |

Woody Allen Poster
© Kurt Krieger

Ein unendliche Geschichte: Alec Baldwin vs. die Presse. Aber langsam wirkt der Star nicht mehr angriffslustig sondern ziemlich verbittert.

Alec Baldwin und die Presse - schon lange ein Minenfeld Bild: Kurt Krieger

Auch, wenn die Presse mit seinem neuesten Leinwandauftritt äußerst wohlgefällig umgeht: Alec Baldwin - momentan im Kino mit einer Hauptrolle in Woody AllensBlue Jasmine“ - lässt an den Medien zur Zeit kein gutes Haar: „Es ist viel schwerer als früher, sich zu verteidigen. Du brauchst einen Panzer der dich schützt, um in dem Business zu überleben. Ich gehe jeden Tag aus der Tür - und schon versuchen die New York Post oder Fox News meinen Ruf zu zerstören, mich falschen Anschuldigungen auszusetzen und lauter solche Sachen.“

Auch insgesamt ist der Schauspieler, der allein für seine Rolle in der TV-Serie „30 Rock“ zwei Emmys gewonnen hat, auf die Glitzerwelt Hollywoods schlecht zu sprechen: Und spätestens wenn man die Dokumentation sieht, die er über das Filmemachen gedreht hat - mit dem aussagefähigen Titel „Seduced and Abandoned“ (Verführt und Verlassen) - ist man geneigt, ihm zuzustimmen. Alles geldgierige Mistkerle. Doch am allerschlimmste ist und bleibt eben die Presse: „Schaut euch doch Leo (DiCaprio) oder Russell Crowe an - oder jeden, der ganz vorne dabei ist. Die meiden die Presse, wann immer es geht. Am besten behandelst du die Presse wie ein Geschwür.“

Selbst ist der Mann

Harte Worte für jemanden, der endlich mal wieder auch auf der großen Leinwand reüssiert. Selbst wenn er in „Blue Jasmine“ als Ex-Mann von Cate Blanchett in den Knast wandert - und sich darin auch sonst moralisch höchst flexibel präsentiert. Aber an seinen Qualitäten als Schauspieler zweifeln ja sowieso schon lange weder Presse noch Filmfans. Lediglich an seiner Friedfertigkeit Journalisten gegenüber - schließlich lässt er im Umgang mit Fotografen oder Reportern gerne mal die Fäuste sprechen, was ihn dann natürlich stets vor den Kadi bringt. Vielleicht stammt daher sein neues Medien-Credo: „Man überlebt, indem man die Presse meidet. Ihr werden nicht erleben, dass Leo DiCaprio zu Letterman geht - er macht nur, was er unbedingt muss. Die Presse sollte man meiden wie eine Krankheit.“

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