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Russell schlägt Lucas krankenhausreif

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Um das Verletzungsrisiko für die hochbezahlten Hollywood-Stars möglichst gering zu halten, müssen für Actionszenen Doubles und Stuntmen herhalten. Meistens.

Eine Seefahrt, die ist lustig - aber nicht für Kurt Russell und Josh Lucas Bild: Archiv/Buena Vista

Am Set zu Wolfgang Petersens neuem Katastrophenfilm „Poseidon“ hat jetzt Hauptdarsteller Kurt Russell seinen Co-Star Josh Lucas versehentlich am Auge verletzt. Für das Actionspektakel um den Untergang eines gewaltigen Passagierschiffs drehten die beiden zusammen eine gefährliche Unterwasserszene. Russell verlor in dem Chaos aus Dunkelheit, Wasser und Geröll die Orientierung, fuchtelte mit seiner Taschenlampe herum und traf Lucas am Kopf. Der erlitt eine Platzwunde und musste mit 16 Stichen genäht werden.

Doch Lucas bleibt tapfer: „Genau das will der Film ja erreichen. Hier geht es nicht um irgendeinen Computeranimations-Quatsch. Es geht um echte Menschen in echten Situationen. Das kann man nur erreichen, wenn die Schauspieler ihre Stunts selbst drehen.“ Auch wenn sie dabei verletzt werden.

Hurra, Ferien!

Nachdem Josh Lucas im Krankenhaus medizinisch versorgt worden war, konnte er eine knappe Woche lang nicht vor der Kamera stehen. Der Schauspieler hatte anfangs ein schlechtes Gewissen, weil die Dreharbeiten wegen ihm still standen – völlig zu Unrecht: „Die ganze Crew war total happy, weil sie unerwartet vier oder fünf Tage frei hatte.“

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