Seid ihr alle da? Jaaaa. Und bei der Berlinale sind wirklich alle da.

Wenn ein eingefrorener Neandertalerjunge auftaut: "Lapislazuli - Im Auge des Bären" Bild: Fox

Auch die Kinder, z.B. bei der Vorstellung von „Lapislazuli – Im Auge des Bären“ um einen Neandertalerjungen und ein modernes Mädchen im Filmtheater am Friedrichshain. Es liegt fernab vom hektischen, während der Filmfestspiele als „the Platz“ firmierenden Neubaugebiet Potsdamer Platz in einem alten Viertel, wo noch Kopfsteinpflaster den Bürgersteig ziert und die Häuserfassaden altehrwürdig sind.

Etliche Schulklassen, die jüngsten Kids sind sechs, füllen die Sitzreihen und begrüßen den Regisseur Wolfgang Murnberger gut gelaunt mit großzügigem Applaus und gespannter Unruhe, die auch nicht endet, als der Filmvorführer dem lautstarken Chor „Licht aus, Film ab“ gehorcht.

Wolfgang Murnberger und Julia Krombach bei den Dreharbeiten Bild: Fox

Aufmerksames Publikum

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„Ich hab Angst, du auch? Nee, ein bisschen“ wird geflüstert, ein vereintes „Iiih“ ertönt, als der Neandertalerjunge im Film dem Mädchen eine vorgekaute grüne Paste auf die Verletzung streicht, und hemmungsloses Gelächter, als der Archäologen-Assistent einen Betäubungspfeil in den Hintern bekommt.

So spontan und direkt wie die Kinder während der Vorführung reagieren, fallen auch danach die Fragen oder besser das Bombardement an Fragen aus, denen sich der Regisseur zusammen mit seinem Koautor Volker Krappen und seiner jungen Hauptdarstellerin Julia Krombach stellen muss.

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