Leben & Werk

Seine Spezialitäten waren Gentleman-Gauner und brüchige, vom intensiven Leben gezeichnete Charaktere. Wolfgang Lukschy (1905-1983) strahlte die hinterhältige Biestigkeit des gebildeten, sich interessant gebenden Bürgers aus, der eine zwielichtige Vergangenheit mit sich trägt und plötzlich explodieren und zum Mörder im Affekt werden kann. Er wurde in Berlin geboren, nahm Schauspielunterricht bei Paul Bildt und arbeitete als Filmkopierer. Er war auf den Bühnen von Königsberg, Berlin, Hannover und Stuttgart zu sehen und wurde 1940 von Regisseur Harald Braun für den Film entdeckt. Lukschy trat rund 500-mal im Musical „My Fair Lady“ auf.

Zu seinen wenigen Spielfilmen gehörten „Emil und die Detektiv“ (1954, als Oberwachtmeister), „Die Deutschmeister“ (1955, als Kaiser Wilhelm II.), Helmut KäutnersDie Zürcher Verlobung“ (1957, als Freund von Paul Hubschmid) und „Spione unter sich“ (1965, als russischer General). In Nikolaus Schillings „Die Vertreibung aus dem Paradies“ (1977) tritt Lukschy als Hehler auf.

Lukschy war regelmäßig in Fernsehfilmen zu sehen und lieh als Synchronsprecher seine rauchige Stimme Stars wie Lee Marvin, Humphrey Bogart, Erroll Flynn, Henry Fonda und Walter Matthau.

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