Wolfgang Fierek

Schauspieler
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Leben & Werk

Der bajuwarische Liliom, ein Eigenbrötler mit schlitzohrigem Humor, der nie eine Schauspielschule besuchte, seine Mundart nie gänzlich aufgab und teils bockig, teils lässig das Flair eines Vorstadt-Gigolos kultiviert, wurde von Klaus Lemke entdeckt. Er setzte den Schalk und Kobold Wolfgang Fierek in acht Filmen als Partner von Cleo Kretschmer ein, mit der er in „Idole“, „Amore“, „Arabische Nächte„, „Flitterwochen“ und „Ein komischer Heiliger“ unwiderstehlich flirtete, flitterte und durch die Liebeslande fegte, bis der Witz der erfolgreichen gemeinsamen Komödien im Nachzügler „Der Totengräber und das Flittchen“ ermattete.

Fierek wude 1950 in Ottobrunn bei München geboren, arbeitete als Feinmechaniker, Lastwagenfahrer, Discjockey und Fensterputzer. Zwischen den Filmen unter Lemkes Regie nahm er eine zweijährige Auszeit und stieg als Kleingauner mit als Dieb abgerichtetem Hund in der Serie „Monaco Franze“ wieder ins Geschäft ein. Zum populären TV-Star wurde er mit den Serien „Tierarzt Dr. Engel“ und „Ein Bayer auf Rügen„, wo er seine private Vorliebe für das Fahren mit der Harley Davidson einbringen konnte, mit der er 2003 einen schweren Unfall erlitt. Fierek versteht sich als Cowboy. Seine Lebensgefährtin Djamila heiratete er nach dem Ritual der Lakota-Sioux in Süd-Dakota.

1979 erhält Fierek den Adolf-Grimme-Preis, 1994 die Goldene Romy.

Auf dem Höhepunkt seiner Kino-Popularität entstand 1985 der Song „Resi, i hol‘ di mit dem Traktor ab“, der ein Hit wurde.

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