Wolfgang Böck

Schauspieler
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Leben & Werk

Wolfgang Böck wurde 1995 als Wiener Inspektor Trautmann in der Serie „Kaisermühlen Blues“ bekannt. Die Rolle stand ihm so gut, dass er sie ab 2000 in der Krimi-Reihe „Trautmann“ weiterspielen durfte.

Wolfgang Böck wurde am 14. Januar 1953 in Linz geboren. Zunächst besuchte der Auto-Fan die Höhere Technische Lehranstalt für Maschinenbau, wechselte aber 1973 an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz, die er 1976 mit Auszeichnung abschloss. Im gleichen Jahr führte ihn sein erstes Engagement als Schauspieler an das Theater in Bregenz. Weitere Stationen waren das Linzer Landestheater und das Volkstheater Wien. Seit 1987 arbeitet Böck als freier Schauspieler mit Verpflichtungen an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz. Gemeinsam mit seinem Kollegen Adi Hirschal hat sich der Schauspieler zudem um das Wiener Lied verdient gemacht. Die beiden präsentieren eine musikalische „Reise durch die Wiener Vorstadt“ mit den Programmen „Strizzilieder“, „Oide Hawara“ und „Schwoazze Luft - Strizzihimmelfahrt“. Daneben war Wolfgang Böck in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Seine populärste Rolle war bislang zweifellos die des Wiener „Kieberers“ Trautmann, in der er 1995 im Rahmen des Serienerfolgs „Kaisermühlen Blues“ erstmals zu sehen war. Nach dem Ende der Serie startete im Jahr 2000 eine eigene Film-Reihe um den kultigen Inspektor. In insgesamt zehn „Trautmann“-Krimis glänzte Böck seitdem in der Titelrolle. Neben Andreas Vitasek und Erwin Steinhauer stand er außerdem für Wolfgang Murnbergers tragikomische Familien-Trilogie „Brüder“ (2002 bis 2006) vor der Kamera. Im Frühjahr 2011 war Böck in der schwarzhumorigen Komödie „Adel Dich“ neben Elmar Wepper und Gisela Schneeberger zu sehen. Außerdem war er erneut als TV-Ermittler unterwegs. In der schrägen deutsch-österreichischen Krimi-Komödie „Willkommen in Wien“ mimte er den mürrischen Wiener Polizisten Albert Schuh, der sich mit einem überkorrekten jungen Deutschen als neuem Partner arrangieren muss. Auch der Bühne blieb Böck immer verbunden. Seit Oktober 2003 leitet er als Intendant die Schloss-Spiele Kobersdorf. 2011 ist er zum 40. Saisonjubiläum in Molières „Der eingebildete Kranke“ zu sehen.

Wolfgang Böck wurde für seine schauspielerischen Leistungen mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er in den Jahren 2005 und 2007 den österreichischen Fernsehpreis Romy als beliebtester Seriendarsteller. 2006 wurde Böck gemeinsam mit Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek für den Film „Brüder III“ mit dem Darstellerpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste beim Fernsehfilmfestival Baden Baden ausgezeichnet. 2009 folgte ein weiterer Romy als beliebtester männlicher Schauspieler. Neben seiner Arbeit als Schauspieler engagiert sich Böck seit 2005 als Botschafter, um die Stoffwechselerkrankung Mukopolysaccharidose (MPS) ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Wolfgang Böck ist mit der Architektin Sonja Kremsner verheiratet und hat einen Sohn, Felix Caspar. Der Schauspieler lebt in Wien und in Draßburg im Burgenland.

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