Wolfgang Ambros

Schauspieler • Musiker
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Leben & Werk

Sein Name steht in den wenigsten Rocklexika, und doch zählt er zu den musikalischen Aushängeschildern seiner Heimat: Der Musiker, Songschreiber und Sänger Wolfgang Ambros hat mit Titeln wie „Es lebe der Zentralfriedhof“ und „Schifoan“ sowie mit der klamaukigen Rock-Oper „Der Watzmann ruft“ ein Stück jüngere europäische Musikgeschichte mitgestaltet. Geboren am 19. März 1952 im niederösterreichischen Wolfsgraben, gelingt dem schnoddrigen Sänger mit „Da Hofa“ 1971 der Durchbruch. Der gemeinsam mit Joesi Prokopetz verfasste Titel schnellt an die Spitze der österreichischen Hitparade. 1972 erscheint das Album „Alles andere zählt net mehr“, das die musikalische Marschrichtung für die gesamte Karriere im Wesentlichen vorgibt: Solide Rocksongs, vorgetragen mit einer eindringlich-schmucklosen Stimme, viel schwarzer Humor zwischen Aberwitz und Hoffnungslosigkeit sowie eine gute Portion Wiener Schmäh machen Ambros bald über die Grenzen der Alpenrepublik hinaus bekannt. Aus der Zusammenarbeit mit dem Duo Tauchen/Prokopetz entsteht 1974 das Kult-Spektakel „Der Watzmann ruft“, dem im Jahr darauf das Album „Es lebe der Zentralfriedhof“ folgt. Ende der Siebziger tritt Wolfgang Ambros mit einer festen Live-Band auf, Die Number One vom Wienerwald. 1978 versucht er sich erstmals an Werken anderer: Für „Wie im Schlaf“ werden Stücke aus der Feder von Altmeister Bob Dylan behutsam ins Österreichische übertragen. Eine Gratwanderung, die Ambros später auch auf „Nach mir die Sintflut - Ambros singt Waits“ (2000) gelingt. In den Achtziger Jahren arbeitet der Sänger mit verschiedenen Künstlern zusammen, darunter auch mit André Heller oder dem bayerischen Kabarettisten Georg Ringsgwandl. Ende 1997 schließt er sich mit den Kollegen Reinhard Fendrich und Georg Danzer zur Tournee-Truppe Austria3 zusammen. 2002 erhält er nach mehreren Nominierungen den begehrten Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk. 2005 setzt er selbst einem weltberühmten Landsmann ein klingendes Denkmal: Auf „Der alte Sünder: Ambros singt Moser“ lässt sich Ambros bei Stücken wie „Sperrstund is“ oder „In den Kellergassen“ vom traditionsreichen Wiener Ambassade Orchester begleiten. Mit „Steh Grod“ legt der Veteran des Austro-Rock 2006 wieder ein Werk mit eigenen Titeln vor.

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