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Campino dreht mit Wim Wenders

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Seit 25 Jahren rockt Sänger Campino mit seiner Band Die Toten Hosen und Songs wie „Alles aus Liebe“ und „Bonnie & Clyde“ die Stadien der Bundesrepublik. Doch die Bühne ist dem Alt-Punk nicht mehr genug …

Eine Punklegende erobert das Kino: Sänger Campino Bild: Constantin

Campino

„The Palermo Shooting“ erzählt die Geschichte eines 40-jährigen Düsseldorfer Kunstprofessors und Werbefotografen, den es nach Sizilien verschlägt. Dort lernt er das Leben und die Liebe völlig neu kennen. Der Inhalt des Dramas klingt autobiografisch: Wenders ist Professor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, seine Frau Donata ist Fotografin.

Die Dreharbeiten beginnen am 17. September in Düsseldorf – ein Heimspiel für die gebürtigen Düsseldorfer Campino und Wenders. „Ich habe 40 Jahre lang gebraucht, um in meiner Heimatstadt zu drehen – jetzt freue ich mich darauf um so mehr“, jubelt der 61-jährige Filmemacher, der zuletzt vor allem in den USA gearbeitet hatte.

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Zurück ins Irrenhaus

Den Sänger der Toten Hosen und den Regisseur verbindet seit Jahren eine enge Freundschaft. Wenders hatte 2000 das Hosen-Video „Warum werde ich nicht satt?“ inszeniert, 2004 hielt Campino bei einer Preisverleihung eine Laudatio auf den Filmemacher.

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Erste Erfahrungen als Schauspieler konnte der 45-jährige Punksänger im letzten Jahr bei Klaus Maria Brandauers Version von Bertholt Brechts „Dreigroschenoper“ im Berliner Admiralspalast sammeln. Allerdings hatte er sich nach seinem Engagement als Mackie Messer und vernichtenden Kritiken geschworen, nie wieder als Schauspieler zu arbeiten – schließlich sei „das Theater ganz nah am Irrenhaus“. Offensichtlich konnte sein Kumpel Wenders Campino umstimmen …

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