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Stallone moderiert Box-Realityshow

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William Shatner Poster
© Kurt Krieger

Es war ein langer, steiniger Weg für den Kämpfer mit der schief hängenden Unterlippe.

"Rocky" ist sich auch für Reality-TV nicht zu schade… Bild: Kurt Krieger

Und seit dem zurecht Oscar-nominierten „Rocky 1“ ging dieser Weg für Sylvester Stallone oft steil bergab. Zwar waren einige Fortsetzungen der Saga um den „italienischen Hengst“ echte Kassenschlager, aber dafür cineastisch belanglose Massenware. Und Stallone, einst gefeierter Action-Held, tummelte sich zuletzt hauptsächlich in Unsinn wie „D-Tox“ oder „Driven„, den keiner sehen wollte.

Kein Wunder also, dass Sylvester seit Jahren darauf drängt, noch ein sechstes Rocky-Abenteuer zu verfilmen. Doch kein Studio will das Risiko eingehen, mit dem gealterten Kempen an der Kinokasse K.O. zu gehen. Deshalb versucht Stallone jetzt, sich auf anderem Wege für einen letzten großen Auftritt im Ring zu empfehlen. Er moderiert eine Realityshow um 16 erfolgs- und vor allem geldhungrige Promi-Boxer: Dem Sieger des 15 Folgen dauernden Spektakels winken eine Million Dollar Preisgeld.

Die erste Folge der Show mit dem Titel „The Contender“ strahlt der US-Sender NBC schon im November aus. Als Co-Moderator steht Stallone dabei die Box-Legende Sugar Ray Leonard zur Seite. Schauplatz des Promiboxens mit Promi-Moderatoren ist übrigens ein echter Kampfring in L.A. mit Platz für 300 Zuschauer. Vor deren Augen steigen Ex-„A-Team„-Mitglied Mr. T, Soap-Star Tony Danza und der 65-jährige Comedy-Star Elliott Gould in den Ring.

Maulkorb für Promi-Tester

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Allerdings wird das Prügel-Spektakel nicht live gesendet - die erste Folge wurde bereits aufgezeichnet. Und weil NBC auf Nummer sicher gehen wollte, hat man das Ergebnis drei prominenten Box-Experten zur Begutachtung vorgelegt: Mel Gibson, William Shatner und James Caan waren die kritischen Testglotzer.

Leider war aus den drei Stars aber kein Kommentar zu Stallones Box-Oper herauszubringen: Sie hatten zuvor unterschrieben, sich zu dem Gesehenen nicht zu äußern. Nicht gerade ein Vertrauensbeweis in die Qualitäten der Show.

Es bleibt also spannend, ob das Ganze für Stallone den Absturz vom Filmstar zum zweitklassigen Reality-Moderator oder doch einen letzten Karriereboost bedeutet.

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