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Mattscheibe im Kino

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William Shatner Poster
© UIP

Ab 24. August können Fans des TV-Serienklassikers „Miami Vice“ endlich eine aufgemotzte Version des Fernsehhits im Kino sehen. Aber Michael Manns Actionspektakel betritt beileibe kein Neuland.

Verkörpern den "Star Trek"-Mythos mit wahrer Größe: James T. Kirk und Jean-Luc Picard Bild: UIP

Die berühmteste Serienadaption und -fortführung ist wohl die „Star Trek“-Reihe, aus der seit 1979 bereits zehn aufwendige Spielfilme mit wechselnden Raumschiffbesatzungen hervorgegangen sind.

Sorgte anfangs noch Captain James T. Kirk für Ordnung im All, übernahm später Shakespeare-Liebhaber und Diplomatiefan Jean-Luc Picard das Kommando auf der Brücke.

Inzwischen ist ein weiterer „Star Trek“-Film in Planung, allerdings noch unter strengster Geheimhaltung, was Handlung und Crew betrifft. William Shatner jedenfalls hat sein Interesse an einem neuen „Star Trek“-Abenteuer schon lauthals bekundet.

Musste als Meisterdieb in "The Saint" öfters mal untertauchen: Val Kilmer Bild: UIP

Unendliche Weiten - zum Glück auch im Kino

Ebenfalls im SF-Genre beheimatet war die kurzlebige, aber von ihren Fans abgöttisch geliebte Serie „Firefly„. Das originelle Machwerk von „Buffy“-Erfinder Joss Whedon wurde nach nur einer Staffel abgesetzt. Dank lauter Fanproteste und guter Verkaufszahlen auf DVD gab es aber 2005 doch noch ein spannendes Wiedersehen auf der Leinwand.

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Aber nicht nur Weltraumabenteurer stehen hoch im Kurs, wenn es um Adaptionen von TV-Serien geht: Kann sich noch jemand an eine Serie namens „Simon Templar“ erinnern? Darin gab von 1962 bis 1969 ein brillanter Roger Moore einen modernen Robin Hood, der die Reichen beklaute und den Armen half. 1996 schlüpfte Val Kilmer in „The Saint“ in die Diebesrolle und spülte in den USA über 61 Millionen Dollar in die Kinokassen.

Agentenauflauf mit Super-Tom

Drew, Cameron und Lucy haben schon zweimal erfolgreich für Charlie gearbeitet Bild: Columbia TriStar

Noch toller trieb es da allerdings Superstar Tom Cruise: Er übernahm die Hauptrolle in der Kinoadaption der Erfolgsserie „Mission: Impossible“ und begegnete im Film seinem TV-Vorgänger Jim Phelps, erneut verkörpert von Jon Voight. Inzwischen lief bereits Teil drei der erfolgreichen Serienadaption im Kino.

Weniger brutal und dafür viel charmanter ging es 2000 bei „3 Engel für Charlie“ zu: Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu lächelten und kämpften sich in die Herzen der Zuschauer und traten damit mühelos das Erbe der Original-Engel Farrah Fawcett, Kate Jackson und Jaclyn Smith an.

Erwiesen sich als ideale Chaos-Cops: Ben Stiller und Owen Wilson in "Starsky & Hutch" Bild: Buena Vista

Zwerchfellangriff der Gesetzeshüter

Dagegen nahmen Owen Wilson und Ben Stiller ihre knallharten Vorbilder „Starsky & Hutch“ ganz schön aufs Korn, als sie sich 2004 in der Leinwandadaption der Cop-Serie zum Affen machten, flotte Dreier und unfreiwilliger Drogenkonsum inklusive.

Aber nicht alles, was vom Bildschirm auf die Leinwand kommt, ist ein Erfolg auf ganzer Linie: Will Smith ging 1999 mit „Wild Wild West“ bei den Kritikern baden. Das Publikum allerdings fand ihn genauso gut wie die Serie, die von 1965 bis 1969 im US-Fernsehen lief, und gab fast 114 Millionen Dollar im Kino aus.

Ein finanzieller und auch sonstiger Verlierer war dagegen die müde Verfilmung des Serienhits „Mit Schirm, Charme und Melone„: Während die Originalserie aus den sechziger Jahren als zeitloser Klassiker gilt, bezogen Ralph Fiennes, Uma Thurman und sogar Vorzeigeschotte Sean Connery ganz schön Prügel für ihren Leinwandausrutscher.

Darf als Jack Bauer bald im Kino sein Land schützen: Kiefer Sutherland Bild: Fox

Leinwandcomeback für David Hasselhoff?

Bleibt zu hoffen, dass es mit zukünftigen TV-Adaptionen besser läuft. Denn wer will schon die wunderbaren Streithähne aus „Das Model und der Schnüffler„, das „Baywatch“-Team oder den Quotenkönig Jack Bauer aus „24“ auf der Leinwand versagen sehen?

Letztere Adaption ist übrigens schon ernsthaft in Planung, aber keine Angst: Ein 24-Stunden-Kinomarathon steht dem Zuschauer hier ganz sicher nicht bevor…

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