Justin Lin übernimmt "Star Trek 3"

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Der Spezialist für heiße Reifen soll die nächste Mission der Enterprise auf Touren bringen.

Justin Lin ist neuer "Star Trek 3"-Regisseur Bild: Kurt Krieger

Gut möglich, dass im nächsten „Star Trek„-Abenteuer nicht Käpt’n Kirk und sein erster Offizier Spock, sondern Chefingenieur Scottie und Pilot Sulu im Mittelpunkt stehen – und die Enterprise mit Lachgas-Einspritzung am Warp-Kern sowie neonfarbenen Spoilern aufgemotzt wird.

Im Regiestuhl für „Star Trek 3“ (oder 13, je nachdem, wie man zählen möchte) sitzt nämlich jetzt Justin Lin und der hat bekanntermaßen ein Faible für extremes Tuning – auf sein Konto gehen die ersten sechs Filme der „The Fast & The Furious„-Reihe.

Vor zwei Wochen hatte Drehbuchautor Roberto Orci, designierter Nachfolger von J.J. Abrams, den Regiejob abgesagt. Abrams ist nach zwei „Star Trek“-Missionen bekanntlich zur ‚Konkurrenz‘ gewechselt, um „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ zu drehen.

Nun darf also Lin ran, der dank Matt Damon Zeit für das Projekt gewonnen hat: Eigentlich sollte längst die Produktion für die Fortsetzung von „Das Bourne Vermächtnis“ mit Jeremy Renner Fahrt aufgenommen haben. Hier ist Justin Lin als Regisseur verpflichtet. Doch da Damon sich entschlossen hat, selbst noch mal den „Bourne“ zu machen, wurden Lin und Renner in die Warteschleife komplimentiert.

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Auftritte von Spock, Shatner – und Takei?

Justin Lin wird eine komplette Crew an Bord der Enterprise vorfinden: Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Anton Yelchin (Chekov), Karl Urban (McCoy), Simon Pegg (Scottie), Zoe Saldana (Uhura) und John Cho (Sulu) haben alle noch Vertrag für einen dritten „Star Trek“.

Außerdem soll neben Dauergaststar Leonard Nimoy auch bei Ur-Kirk William Shatner eine Cameo-Anfrage eingegangen sein. Gut möglich auch, dass der Original-Sulu George Takei eine Einladung bekommt – der 77-jährige Schauspieler ist ein Facebook-Phänomen mit einer millionenfachen Fanbase, die man sicher gern im Kino begrüßen möchte.

Was aus dem bereits fertigen Drehbuch von Roberto Orci wird, ist nun völlig offen – Justin Lin kann es nutzen, er muss aber nicht. Hauptsache, es gelingt ihm „Star Trek 3“ noch 2016 auf die Leinwand zu bringen. In diesem Jahr feiert die Serie ihr 50-jähriges Jubiläum und es wäre ziemlich peinlich, wenn die Enterprise zu diesem Anlass nicht startklar wäre.

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