Alles neu bei "Star Trek 3"

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Das „Star Trek“-Jubiläum steht vor der Tür – und Regisseur Justin Lin ohne Autor da.

"Star Trek 3" könnte ein Treffen der "Kirk-Generationen" werden. Bild: Paramount

Nachdem sich J.J. Abrams aus dem von ihm ersonnenen „Star Trek„-Reboot zurückzog, um einen neuen „Krieg der Sterne“ vom Zaun zu brechen, übernahm Roberto Orci das Kommando über die Enterprise.

Dieser Plan war gut und versprach einen nahtlosen Übergang. Orci war schließlich von Anfang an als Autor an Abrams Seite und leitete auch die Entstehung des Drehbuchs von „Star Trek 3“: Von einem Film, so nahe an der Ur-TV-Serie wie noch keiner zuvor war die Rede und die Trekkie-Gemeinde war entzückt.

Doch dann gab Roberto Orci plötzlich die Regie wieder auf und der sechsfache „The Fast & The Furious„-Macher Justin Lin wurde vor wenigen Tagen installiert. Es scheint, als hätte es zuvor massive Kritik an Orcis Skript gegeben, denn nun trat er ebenfalls als Autor zurück.

„Ich produziere den Film, nicht mehr und nicht weniger“, schreibt er unverblümt im Board von ‚TrekMovie‘ und beantwortet die Frage, ob die harten Fans den neuen Film boykottieren sollten, eher schnippisch: „Ich werde nicht lügen, ich weiß es nicht, aber die neue Idee könnte großartig sein.“ Immerhin nimmt er J.J. Abrams in Schutz, der sich viel Kritik gefallen lassen musste, weil er die Crew der Enterprise in einer alternativen Zeitlinie agieren ließ:

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Keine Story, aber immerhin eine Crew

„Hört auf damit, Bad Robot zu beschuldigen. Das war meine Idee, damit keiner weiß, was als nächstes passiert“, schreibt Roberto Orci. „Ich stehe voll dahinter und im übrigen ist das der Grund, warum ich Filme mache und ihr nicht.“

Während sich der Ex-Autor und Noch-Produzent mit den Fans amüsiert, muss Justin Lin die Enterprise wieder auf Kurs bringen und das mit Warp-Geschwindigkeit: „Star Trek 3“ hat am 8. Juli 2016 in den US-Kinos zu laufen. 50 Jahre Star Trek und kein Film wäre eine Blamage, die sich Filmriese Paramount nicht antun möchte.

Die Zeit läuft und noch gibt es nicht einmal eine Story. Aber immerhin eine Crew, denn Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Anton Yelchin (Chekov), Karl Urban (McCoy), Simon Pegg (Scottie), Zoe Saldana (Uhura) und John Cho (Sulu) haben noch Vertrag für einen dritten „Star Trek“. Auch Ur-Spock Leonard Nimoy und Ur-Kirk William Shatner haben Interesse an Gastauftritten signalisiert.

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