William Hurt

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Leben & Werk

Er ist der sensible, introvertierte Jedermann des US-Kinos, der trotz seiner imposanten körperlichen Erscheinung sanft, wenn nicht schwach erscheint und differenzierteste Charakterrollen bevorzugt. William Hurt, geboren 1950 als Diplomaten-Sohn, spielte Theater, bevor er 1980 in Ken Russells „Der Höllentrip“ als drogenkranker Wissenschaftler im Film debütierte. Der von Kathleen Turner gelinkte Südstaaten-Anwalt in dem Neo-Noir- Film „Body Heat“ sowie der Hausmeister in Peter Yates‘ Thriller „Der Augenzeuge“ brachten ihm den Erfolg, den er als russischer Polizist in „Gorky Park“ und als Drogensüchtiger in „Der große Frust“ wiederholte.

Seinen Oscar als bester männlicher Hauptdarsteller erhielt Hurt für die Rolle des schwulen Häftlings in „Der Kuss der Spinnenfrau“. Taubstummenlehrer in „Gottes vergessene Kinder„, Anchorman eines TV-Senders in „Nachrichtenfieber“ und Reiseschriftsteller in „Die Reisen des Mr. Leary„, blieb Hurt in den 80ern erfolgreich, bis Anfang der 90er ein Karriereknick erfolgte und Hurt zwischen europäischen (Wim Wenders‘ „Bis ans Ende der Welt“) und amerikanischen Produktionen („Mr. Wonderful“) pendelte. Zu den besten Rollen dieser Jahre zählen der Schriftsteller in „Smoke“ und der Psychiater in „Eine Couch in New York„.

Seit Ende der 90er spielte Hurt in Science-Fiction-Filmen („Lost in Space“, „Dark City“, „A.I. – Künstliche Intelligenz„, „Der unglaubliche Hulk“), aber auch einen berühmten Insektenforscher, der mit einem todkranken Jungen „Das Geheimnis des blauen Schmetterlings (in Deutschland Videopremiere) ergründen will, ebenso wie den Vorsteher des Dorfes, das in M. Night ShyamalansThe Village“ im Bann von unheimlichen Kreaturen steht. Mit von der Partie war er auch in David Cronenbergs schnörkellosem Rachethriller „A History of Violence„. Den Captain Ahab spielt er in einer Neuverfilmung des Klassikers „Moby Dick“ fürs Fernsehen.

Hurt war mit der Schauspielerin Mary Beth Hurt verheiratet und hat mit der französischen Kollegin Sandrine Bonnaire, an deren Seite er 1992 in der Albert-Camus-Verfilmung „Die Pest“ spielte, eine Tochter.

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