William Fichtner

Schauspieler • Sprecher
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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Bewährter und zuverlässiger Nebendarsteller in Film und Fernsehen, hat William Fichtner seit seinem Debüt 1987 nie eine Hauptrolle gespielt, bis er endlich als Sheriff Tom in der Science-Fiction-Serie „Invasion“ (22 Episoden 2005/06) eine Kleinstadt vor außerirdischen Invasoren retten konnte. Der Charakterdarsteller gehört mit seinen ausgeprägten Backenknochen, den Basedow-Augen und stark vorstehenden Stirnknochen zu den unverwechselbaren Schauspielern. Deshalb wurde er im Lauf seiner Karriere gerne als Cop, Soldat, Knacki oder Gangster besetzt. In einigen Filmen ist er in Vaterrollen zu sehen, so von Pilot Josh Hartnett in „Pearl Harbor“ (2001) und Eisläufer Jon Heder in „Die Eisprinzen“ (2007). Fichtner, in den Credits auch als Bill Fichtner verzeichnet, spielte für Produzent Jerry Bruckheimer in „Armageddon“ (1999) und in Ridley Scotts „Black Hawk Down“ (2002) Kommandorollen und gehörte zur Besatzung von George Clooneys Kutter „Andrea Gail“ in Wolfgang Petersens „Der Sturm“ (2000).

William Fichtner wurde 1956 auf der Mitchell Air Force Base in East Meadow, Long Island, New York als einziger Junge unter vier Schwestern geboren. 1974 schloss er die Maryvale High School in Cheektowaga ab und ließ sich zum Kriminalisten ausbilden. Da er nicht Polizist werden wollte, zog er nach New York und belegte dort Kurse an der Academy of Dramatic Arts. Fichtner wurde Mitglied des Circle Repertory Theatre, spielte auf zahlreichen Bühnen und erhielt hervorragende Kritiken. Er debütierte in der TV-Serie „As the World Turns“ (1987-93), die das Leben in einer Kleinstadt schildert, war Gast in „Baywatch“, neun Folgen in der Sitcom „Grace“ (1994/95, mit Brett Butler als allein erziehende Mutter), in Fred Schepisis Kleinstadt-Mini-Serie „Empire Falls“ (2004/05) und trat 2006/07 als FBI-Agent 22 Folgen für die Gefängnisserie „Prison Break“ an.

William Fichtner hatte im Kino kleinere Rollen als Bühnenmanager in Robert Redfords „Quiz Show“ (1994) und Cop in Spike Lees „Malcolm X“ (1995). Steven Soderbergh besetzte ihn im Remake des Thrillers „Criss Cross“ und 1996 in „Die Kehrseite der Medaille“ als Nachtclubbesitzer. Die Rolle des blinden Astronomen in Robert Zemeckis‘ SF-Drama „Contact“ (1997, mit Jodie Foster) machte ihn einem größeren Publikum bekannt. Fichtner gehörte zu Robert De Niros Männern in Michael Manns Thriller-Meisterwerk „Heat“ (1998) und trat mehrfach in SF-Filmen auf, so Kathryn Bigelows „Strange Days“, „Virtuosity“ (mit Denzel Washington und Russell Crowe) und „Equilibrum“.

William Fichtner war einer der ersten Schauspieler, der Videogames die Stimme lieh: 1997 für „Wing Commander“. Er spricht den Ken Rosenberg in den populären Videogames „GTA: San Andreas“ und „GTA: Vice City“.

Fichtner ist seit 2003 Botschafter der Multiple Sklerose Gesellschaft. Fan des National Hockey Teams „Sabres“, entschuldigte er sich in einem Blog für das Fehlen bei einem Spiel, weil er kurzfristig für 42 Sekunden in der Eröffnungsszene von „Batman Begins“ als Bankmanager spielen musste.

Fichtner war bis 1996 mit Betsy Aiden verheiratet, von der er einen Sohn hat, und ist seit 1998 mit Kimberly Kalil verheiratet, mit der er ebenfalls einen Sohn hat.

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