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William B. Davis

Schauspieler • Sprecher

Leben & Werk

Kanadischer Schauspieler, Regisseur und Produzent. Er wurde populär als „Krebskandidat“ genannter mysteriöser Raucher in der einflussreichen Mystery-Serie „The X-Files - Akte X“ (FOX, 1993-2002), wo er in 37 Episoden sowie im Kinofilm von 1998 auftrat und eine Folge schrieb. Drei Mal war er für diese Rolle für den Screen Actor’s Guild Award nominiert. Da er Nichtraucher ist, rauchte er aus Kräutern hergestellte Spezialanfertigungen. William B. Davis hat in rund hundert Film- und TV-Produktionen im Bereich Horror, Mystery und Science Fiction gespielt. Er verkörperte Ärzte, Senatoren, Richter, Bürgermeister, Genräle, Lehrer, Professoren, Priester, Finanzminister und den Autor Sir Arthur Conan Doyle. Nach „Akte X“ spielte er im Horrorfilm „Snakeheads - Der Schrecken aus der See“ (2004), im Geisterhaus-Drama „The Messengers“ (2007) von Danny und Oxide Pang, an der Seite von Sarah Michelle Gellar als Hypnotiseur in „Posession“ (2008) und mit Anne Hathaway, die in „Passengers“ (2008) als Therapeutin Überlebende eines Flugzeugabsturzes betreut.

William Bruce Davis wurde 1938 in Toronto, Ontario, geboren und machte 1959 seinen B.A.-Abschluss in Philosophie an der University of Toronto. Er ging nach England, studierte an der London Academy of Music and Dramatic Art und wurde 1965 Mitglied am National Theatre. 1966 übernahm er als Intendant die National Theatre School. Zurück in Kanada, gründete er 1989 das Wiliam B. Davis Center for Actor’s Study in Vancouver, das er als Intendant leitete.

Davis debütierte im Spielfilm als Ambulanzfahrer in David CronenbergsThe Dead Zone“ (1983), war Arzt in der Erfolgskomödie „Kuck‘ mal, wer das spricht“ (1991) und nahm an der „Schreckensfahrt der Orion Star“ (1998) teil. Er spielte an der Seite von Jennifer Esposito einen Agenten im Thriller „The Proposal“ (2001), mit Jennifer Beals im Actionthriller „Out of Line“ (2001) und war Sean Youngs FBI-Vorgesetzter im Politthriller „Das Denver-Attentat“ (2002).

Zu seinen TV-Arbeiten gehören die Actionserie „Airwolf“ (1987; 4 Folgen), „21 Jump Street“ (drei Episoden als High School Lehrer), „Smallville“ (zwei Episoden als Bürgermeister), „Stargate-Kommando SG 1“ (zwei Folgen) und die in einem Apartmenthaus spielende Serie „Poison Arms“ (2005, als Arzt).

2006 produzierte und inszenierte Davis die Serie „49 and Maine“ (CBC), ein in Vancouver spielendes Multi-Kulti-Drama. Er inszenierte und schrieb die drei Kurzfilme „Exchange“, „Packing Up“ und „Reverse“ (2008), wo er einen alternden Wasserskisportler spielt. Davis war selbst mehrfach nationaler Champion im Wasserski.

1987 spielte Davis in einem Werbespot für Petro Canada den Vater der jungen Neve Campbell.

2002 wurde Davis auf dem Nickel International Film and Video Festival für seine Rolle als alternder Geschäftsmann im Kurzfilm „Polished“ mit dem Jurypreis ausgezeichnet.

Davis ist Vater von zwei Töchtern und lebt in Vancouver.

Filme und Serien

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