Whitney Houston verstorben

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Der ärztliche Notdienst hatte kurz vor16 Uhr einen Notruf erhalten. Zu den näheren Umständen machte Whitney Houstons Sprecherin Kristen Foster keine genaueren Angaben.

Tod in Beverly Hills: Whitney Houston 2010 Bild: Frank Micelotta / Picture Group

Am Vortag der Grammy-Verleihung wurde die Sängerin gegen 16 Uhr Ortszeit (ein Uhr früh mitteleuropäischer Zeit) in ihrem Hotel in Beverly Hills tot aufgefunden, wie der Nachrichtensender CNN berichtete. Der ärztliche Notdienst hatte kurz vorher einen Notruf erhalten. Zu den näheren Umständen machte die Sprecherin Kristen Foster keine näheren Angaben. Whitney Houston, selbst sechsfache Grammy-Preisträgerin, wurde 48 Jahre alt.

Am Freitagabend hatte sie noch zusammen mit ihrer Tochter Bobbi Kristina Brown die „Kelly Price & Friends Unplugged: For The Love Of R&B Grammy Party“ besucht und dabei sogar eine spontane Gesangseinlage gegeben. Sie sang „Yes, Jesus Loves Me“. Am Samstagabend wollte sie an der alljährlichen Grammy-Party ihres Entdeckers und Förderers Clive Davis teilnehmen. Die Party fand zwar trotzdem statt, Clive Davis blieb ihr aber fern.

Wie US-Quellen melden, wurde der Rettungsdienst am Samstagnachmittag um 15:43 Uhr gerufen, nachdem ihr Freund, der Sänger Ray-J, Whitney Houston leblos in ihrem Hotelzimmer aufgefunden hatte. Wiederbelebungsmaßnahmen der in kürzester Zeit eingetroffenen Sanitäter scheiterten jedoch, um 15:55 Uhr wurde sie für tot erklärt. Man stellte keine Anzeichen für Gewaltanwendung fest.

Bewegende Nachrufe und Kontroverse um Houstons letzten Film

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Whitney Houston war in den vergangenen Jahren immer wieder wegen Drogenproblemen in die Schlagzeilen geraten. Ihr geplantes Comeback mit dem Album „I Look To You“ geriet 2009 zum Fehlschlag. Dabei wurde sie nach ihrem Debütalbum „Whitney Houston“ von 1985 und dem Nachfolger „Whitney“ mit ihrer Drei-Oktaven-Stimme schnell zu einer der weltweit erfolgreichsten Sängerinnen und inspirierte zahlreiche Kolleginnen. Ihr Song „I Will Always Love You“ aus dem Film „Bodyguard“ gilt als eine der erfolgreichsten Aufnahmen einer Sängerin aller Zeiten. Zuletzt hieß es, Whitney Houston solle als Jurorin bei der Castingshow „The X Factor“ mitwirken.

Unter Kollegen löste Whitneys Houstons Ableben Trauer und Bestürzung aus, wie sich deren Twitter-Meldungen entnehmen ließ. So teilte Rihanna mit, ihr fehlten die Worte, sie habe nur Tränen. Justin Bieber twitterte: „Eine der größten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangen.“ Und LeAnn Rimes schrieb: „Die erste CD, die ich je kaufte, war von Whitney. Sie hatte (mit ihrer Stimme) ein Geschenk Gottes, hoffentlich singt sie jetzt mit den Engeln.“

Eine Kontroverse deutet sich indes um Whitney Houstons neuen Kinofilm „Sparkle“ an. Im Musikdrama, das sich an der Geschichte der Soul-Kultformation „The Supremes“ orientiert, spielt Houston die schwierige Mutter einer Sängerin aus dem Trio, das einst in einem Kirchenchor in Harlem begann. Heikel dabei: Die drei Sängerinnen haben, ähnlich wie Houston, mit dem plötzlichen Ruhm und Drogenproblemen zu kämpfen.

Produzent Howard Rosenan sagt: „Ich stehe völlig unter Schock. Gerade gestern habe ich die erste fertige Version von ‚Sparkle‘ gesehen und Whitney war unglaublich fantastisch darin. Ich habe keine Ahnung, wie sich ihr Tod auf den Film auswirken wird.“

In Deutschland soll „Sparkle“ am 11. Oktober ins Kino kommen - ob es bei dem Termin bleibt, ist noch unklar.

UPDATE 23.3.2012:Laut gerichtsmedizinischer Untersuchung ist Whitney Houston in ihrer Badewanne ertrunken. In ihrem Körper wurden Hinweise auf Kokain-, Marihuana- und Medikamentenmissbrauch gefunden, außerdem litt Houston schon sei längerer Zeit an einer Herzkrankheit infolge regelmäßigen Rauschmittelkonsums. Nachdem die Angehörigen der Sängerin öffentlich über einen Mord spekuliert hatten, stellte der Bericht außerdem klar: „Es gibt keine Anzeichen einer äußeren Gewalteinwirkung, daher besteht kein Verdacht auf ein Verbrechen.“

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