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Leben & Werk

Maximilian Lenz alias WestBam wird am 4. März 1965 in Münster in Westfalen geboren. Der DJ ist heute weltweit bekannt. 1983 beginnt Lenz seine Karriere in einem Club in seiner Heimatstadt. Ein Jahr hält es ihn in der Diskothek Odeon, dann zieht er um nach Berlin. Dort beginnt er Mitte der Achtziger im Metropol aufzulegen und wird durch seine ausgefeilte Mix-Technik bald weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Unter dem Titel „This Is Not A Boris Becker Song“ erscheint 1985 eine gemeinsam mit seinem Freund Klaus Jankuhn produzierte Maxi, die auch den Startschuss für Lenz‘ Label Low Spirit bedeutet. In der erblühenden deutschen Club-Szene werden Titel wie „Monkey Say, Monkey Do“, „Disco Deutschland“ oder „Der Bundespräsidenten Mix“ bald zu neuen Hymnen der Tanzfläche. 1988 schickt das Goethe-Institut den DJ als kulturellen Beitrag zu den Olympischen Sommerspielen nach Seoul, bevor im Frühjahr 1989 das erste WestBam-Album erscheint. „The Cabinet“ bringt Lenz den endgültigen Durchbruch. 1991 wird nicht nur der zweite Longplayer „A Practising Maniac At Work“ veröffentlicht, sondern auch die erste so genannte „Mayday“ veranstaltet, zu welcher es 5000 Jugendliche in die „Halle“ nach Berlin-Weißensee zieht. Die Veranstaltung hat sich mittlerweile fest etabliert und ist in der Hand ihrer Gründer Lenz und Jankuhn geblieben. Es geht recht flott weiter: Das Album „Bam Bam Bam“ hält sich 1994 vier Monate lang in den Top 100 und erreicht Platz 14 der deutschen LP-Charts. WestBam ist längst zu einer Marke in der deutschen Techno-Landschaft geworden. 1996 erhält er den Kulturpreis der Berliner Tageszeitung taz. Der Track „Sonic Empire“, veröffentlicht unter dem Pseudonym „Members of Mayday“, klettert am 10. Juni 1997 bis an die Spitze der deutschen Charts. Die Platte wird 500.000 mal verkauft und mit Platin veredelt. Mit dem Titel „Sunshine“, die Hymne zur Love Parade 1997, beginnt eine lange Zusammenarbeit mit Dr. Motte. Außerdem erscheint das erste Buch des Arbeitstieres Lenz: In „Mixes, Cuts & Scratches“ erzählt er (freilich mit journalistischer Unterstützung) von seinem Schaffen. Der DJ bleibt vielseitig. 1988 arbeitet WestBam mit dem Urvater des HipHop, Afrika Bambaata zusammen. Das Ergebnis: „Agharta“. Für die Fußball-Europameisterschaft in Belgien und in den Niederlanden komponiert er 2000 den Titel „U“, eine Mixtur aus lateinamerikanischer Rhythmik und technoider Monotonie. Die Love-Parade-Hymnen werden wie nebenbei zu Dauergästen in den Charts. „Bang The Loop“ ist im Sommer 2005 ein erster Vorgeschmack auf das im Herbst erscheinende Album „Do You Believe In The Westworld“.

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