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Alle Bilder und Videos zu Werner Enke

Leben & Werk

Schwabinger Original. Sein Leben und seine Karriere (ein Wort, das er nie in den Mund nehmen würde) sind eng mit denen seiner Lebensgefährtin, der Regisseurin May Spils, verbunden. Werner Enke wurde 1941 in Göttingen geboren, ging nach München und studierte dort nebenbei an einer Schauspielschule. In dem Kurzfilm „Die kleine Front“ war er 1965 erstmals als lakonisch selbstironischer Jugendlicher zu sehen, der sich in Posen übt. In Volker Schlöndorffs „Mord und Totschlag“ ist er 1966 der bösartige Lover von Anita Pallenberg, die ihn zu Beginn erschießt (der Rest erzählt, wie die Leiche entsorgt wird).

Als Freund von May Spils sorgt Enke 1967 in deren Debütfilm „Zur Sache, Schätzchen“ mit flotten Sprüchen und verrückten Slapstick-Einlagen, einem Daumenkino und Flirten mit Uschi Glas für den Erfolg des Films. Trockener Humor und Witz bringen außerdem den neu geschaffenen Bundesfilmpreis für die besten Dialoge ein. Vier weitere Filme unter der Regie von May Spils sind vollkommen auf Enke zugeschnitten, der als altersloser berufsmäßiger Jugendlicher und Zeittotschlager seine Fangemeinde hatte. Sprüche wie „es wird böse enden“, „der alte Schwung ist hin“ oder „eindeutig zu viel gefummelt“ oder Worte wie „abschlaffen“ als Lob der Faulheit waren allbekannt. Nach den Misserfolgen der Nachfolgefilme wurde Enke vergessen, bis er 2003 kurzfristig mit seinem Buch „Es wird böse enden“ im Gespräch war und sogar in Talkshows auftauchte.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • Uschi Glas kommt zur Sache

    Uschi Glas kommt zur Sache

    May Spils Groteske "Zur Sache, Schätzchen" feierte 1968 in München Premiere und machte Uschi Glas durch einen Striptease zum Star.

    Ehemalige BEM-Accounts  

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