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Walt Disney

Producer • Sprecher • Regisseur • Drehbuchautor • Soundeditor
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 05.12.1901 in Chicago, Illinois  USA
  • Gestorben: 15.12.1966
  • Berufe: Producer, Sprecher, Regisseur, Drehbuchautor, Soundeditor

Leben & Werk

Er wurde zum Inbegriff amerikanischer Familienunterhaltung, zum Märchenonkel der Nation und zum weltweit bekannten und verstandenen Meister des Zeichentrickfilms. Walt Disney (1901 - 1966), der zu Beginn seiner außerordentlichen Karriere nachts in der Garage an Zeichnungen arbeitete, während der Legende nach eine Maus über den Zeichentricktisch lief, hatte bei seinem Tod ein Imperium aus Animations- und Werbefilmen und aus Vergnügungsparks errichtet, die Disneyland zum Begriff machten und auch nach seinem Tod, als sich das Unternehmen zum Konzern entwickelte, erfolgreich weiter arbeiteten.

Disneys Stärke waren seine Ideen (er selbst bezeichnete sich als mittelmäßigen Zeichner) und die ständige Perfektionierung der Trickmethoden, die teils aus naturalistische Genauigkeit, teils auf die sog. „Rundung“ aller Figuren setzte, die sofort Sympathie herstellte. Perfektionistischer Leiter eines Studios, das nach industriellen Produktionsprinzipien arbeitete, konnte Disney quasi ein Monopol im Zeichentrickbereich aufbauen. Experimentierte Disney zu Beginn noch mit surrealen Formen und schwarzhumorigen Episoden, rückte nach dem Erfolg mit seinen gezeichneten Tieren der Aspekt der fröhlichen Komödien und familienfreundlichen, mit musikalischen Einlagen gespickten Märchen und wirkungsvoll erzählten Geschichten in den Vordergrund.

Disney begann als Zeitungsjunge in Kansas City, stellte Werbefilme her und war ab 1923 mit seinem Bruder Roy in Hollywood tätig. 1928 entstand mit „Mickey Mouse“ die Symbolfigur des Disneyschen Filmschaffens, der bald Donald Duck, Goofy und die anderen kuriosen, liebenswerten und chaotischen Bewohner von Entenhausen folgten. Neben einer unübersehbaren Anzahl von Kurzfilmen und langen Spielfilmen produzierte Disney ab 1950 auch dokumentarisch inszenierte Naturfilme („Die Wüste lebt“), Spielfilme („20000 Meilen unter dem Meer“) und Musicals („Mary Poppins„), die Real- und Trickfilm kombinierten. 1937 wurde mit „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ der erste farbige Tontrickfilm mit abendfüllender Länge ein großer Erfolg. Ihm folgten Produktionen, die fast alle zu Klassikern wurden, so „Bambi“, „Dumbo“, „Peter Pan“, „Pinocchio“, „Cinderella“, „Alice im Wunderland“, „Susi und Strolch“ und „Dornröschen“. Der letzte Trickfilm, den Disney noch entstehen sah, war „Das Dschungelbuch“, das nach Jahren der Routine die erfindungsreiche Originalität der Anfangsjahre wiederbelebte. Mit „Fantasia“ (1940), einer Ausnahme in seinem Werk, kombinierte Disney zu Musikstücken klassischer Komponisten kurze Zeichentricksequenzen mit nur rudimentärer Handlung oder völlig abstrakten Animationen, abgesehen von der Episode mit Mickey Mouse als „Zauberlehrling“.

1938 erhielt Disney für die Entwicklung der Multiplan-Kamera, die für die Überlagerung von Zeichentrickhintergründen auf mehreren Ebenen sorgte, einen Spezial-„Oscar“. 1955 wurde in Kalifornien der Vergnügungspark Disneyland eröffnet; wie die folgenden Parks eine Touristenattraktion und nach Disneys Vorstellungen ein stadtplanerisches Modell. Die Studios sorgten mit dem Verkauf von nach ihren Figuren gestaltetem Spielzeug und anderen Produkten für die ersten Formen gezielten Merchandisings. Disney, dem ein autoritärer Führungsstil nachgesagt wurde, soll jahrelang für das FBI gearbeitet haben.

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