Vivien Leigh

Vivien Leigh

Leben & Werk

Obwohl sich Clark Gable von ihr mit „I don’t give a Damn“ verabschiedet und sie auf Tara allein lässt, wird Vivien Leigh als Scarlett O’Hara in „Vom Winde verweht“ weiterhin die Kraft aufbringen, die sie während des 4-Stunden-Epos hatte, ihr Landgut durch die Wirren des Bürgerkrieges in den Südstaaten zu bringen und als Heimat zu retten. Vivien Leigh (1913 – 1967) wurde für diese Rolle mit dem „Oscar“ ausgezeichnet. Die schöne Brünette mit dem ebenmäßigen Gesicht und den aristokratisch würdevollen Bewegungen wurde in Indien geboren, besucht eine Klosterschule, debütierte 1934 im englischen Film und 1935 auf der Bühne. Verträge mit Alexander Korda und 1938 mit David O. Selznick führten zu mehreren britischen Filmen und 1939 nach Tests, in denen sie berühmte Konkurrentinnen (Katherine Hepburn, Susan Hayward) aus dem Feld schlug, zu ihrem Welterfolg. Den zweiten „Oscar“ erhielt Leigh als Blanche DuBois an der Seite von Marlon Brando in Elia Kazans Tennessee-Williams-Verfilmung „Endstation Sehnsucht“. Leighs Fähigkeit, zerbrechlich wirkende Frauen mit großer innerer Stärke zu spielen, zeigte sich auch in der „Anna Karenina“-Version von 1948 oder der wenig bekannten „Caesar und Cleopatra„-Verfilmung von 1945. Leigh zog jedoch zeitlebens die Bühne dem Film vor und drehte seit „Vom Winde verweht“ nur acht Filme, der letzte die Bestseller-Verfilmung „Das Narrenschiff„, wo die an Depressionen leidende und an Tuberkulose erkrankte Leigh bereits merklich von dem Leiden gezeichnet ist. Leigh war in zweiter Ehe mit Laurence Olivier verheiratet.

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