Virginie Efira

Virginie Efira

Leben & Werk

Fernsehmoderatorin, Pokerprofi, Schauspielerin – die gebürtige Belgierin Virginie Efira schaut auf eine abwechslungsreiche Karriere zurück. Inzwischen könnte man problemlos auch Hollywoodstar zu der Liste hinzufügen.

Virginie Efira, die am 5. Mai 1977 im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek geboren wurde, konnte bereits nach dem Studium am Königlichen Konservatorium den ersten Job als Moderatorin beim Fernsehsender Club RTL ergattern. Vonn 1998 bis heute tritt Efira immer wieder im belgischen Fernsehen auf, wo sie unter anderem Castingshows wie die „Star Academy“ moderiert. Ihre wachsende Bekanntheit hat Efira in den letzten Jahren genutzt, um Kinorollen zu ergattern.

Von “Garfield” bis “Hotel Transsilvanien” – Virigine Efira als Synchronsprecherin

Doch bevor Virginie Efira auf der großen Leinwand zu sehen war, war sie zu hören – jedenfalls für das belgische und französische Publikum. Für die synchonisierte die Schauspielerin nämlich so erfolgreiche Animationsabenteuer wie “Garfield” (2004) und “Garfield 2” (2006),  wo sie der Forscherin Liz ihre Stimme verlieh. Bald folgten weitere Sprecherrollen in Filmen wie “Robots” (2005), “Der gestiefelte Kater” (2011) oder “Hotel Transsilvanien” (2012). Gleichzeitig mit dem Erfolg als Synchronsprecherin machte Efira außerdem die ersten Erfahrungen auf der großen Leinwand.

Powerfrau und Powerkomikerin

Während Virginie Efira zuerst in sehr kleinen Produktionen und Kurzfilmen wie “Africains poids moyens” 2005) mitspielte, entwickelte sich die charmante Powerfrau bald zu gefragten Besetzung in Beziehungskomödien wie etwa  “Mein liebster Alptraum” (2011) wo sie an der Seite von frankreichs Grande Dame Isabelle Huppert die energische Sachberaterin Julie spielte. In der romantischen Komödie “It Boy – Liebe auf Französisch” (2013) übernahm Efira die Hauptrolle der Jetset-Geschäftsfrau Alice, die sich als Enddreißigerin auf einen Flirt mit einem Teenager einlässt.

Seitdem übernimmt Efira immer wieder die Rolle der starken Frau. Entweder sie ist die überforderte Louise, die in der charmanten Filmperle “Birnenkuchen mit Lavendel” (2015) einen hochverschuldeten Bauernhof erbt und sich in den Sonderling Pierre (Benjamin Lavernhe) verliebt, oder sie spielt die Anwältin Diane in “Mein ziemlich kleiner Freund” (2016). Von der Zeitschrift GQ wurde Efira für ihre starken Rollen zur Frau des Jahres 2013 gewählt. In dieselbe Kategorie fällt auch die moderne Beziehungskomödie “Victoria – Männder und andere Missgeschicke“, in der Efira als neurotische Anwältin Victoria zu sehen ist.

Im Jahr 2011 sind Virginie Efira und Isabelle Huppert das erste Mal aufeinandergetrofffen, damals noch am Set der Komödie “Mein liebster Alptraum”. Im Jahr 2016 liefen sich die beiden starken Frauen erneut über den Weg, diesmal allerdings am Set von Paul Verhoevens Psychothriller “Elle“, in dem Efira die erzkatholische Nachbarin Rebecca spielt. Interessanterweise waren neben Isabelle Huppert und Vigrinie Efira so viele französischsprachige Schauspieler am Set vertreten, dass Regisseur Verhoeven eigens einen Sprachkurs belegte, um sich am Set verständlich machen zu können.

Vigirnie Efira privat

Die Schwierigkeiten damit, Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen, sind eines der Hauptthemen, das Efiras Rollen umtreibt. Efira selbst ist einmal geschieden und lebt heute in einer Beziehung mit Mabrouk El Mechri, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat. Zur Erholung spielt Efira übrigens gerne Poker – die Schauspielerin hat unter anderem bei großen Turnieren wie der “European Poker Tour” mitgespielt.

Fans können Virginie Efira auf ihrem Twitter-Account und auf Facebook folgen.

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