Ving Rhames

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Leben & Werk

Sein mächtiger Bass und die hünenhafte Statur machen Ving Rhames zu einem der schwarzen Kolosse des Hollywoodkinos. Unsterblich wurde er als Crime Lord Marsellus Wallace in Quentin Tarantinos Megahit „Pulp Fiction“ (1994), den mehrere Begegnungen der unangenehmen Art mit dem von Bruce Willis gespielten Boxer verbinden, der ihm das Leben rettet. Geliebt wird Rhames allerdings wegen der Rolle des sympathischen Computerhackers Luther in der „Mission: Impossible“-Trilogie, der das Team um Tom Cruise jeweils in der letzten Sekunde ans Ziel bringt oder aus auswegloser Situation rettet.

Ving Rhames imposante Erscheinung als Polizeioffizier („Dawn of the Dead“), Leutnant im Vietnamkrieg („Die Verdammten des Krieges„), Rettungsfahrer („Bringing Out the Dead„), Sean Connerys Lieferant für High-Tech-Ausrüstung („Verlockende Falle„), George Clooneys Gauner-Buddy („Out of Sight“) oder Bodyguard von Demi Moore („Striptease“) verleiht jeder dieser Rollen so unverwechselbar lakonische wie unangestrengt autoritär professionelle Züge. Das kulminierte 1997 in John Singletons „Rosewood“, wo Rhames als Drifter, Supermacho und kurz Mann genannter Spätwestern-Held im Leone-Staubmantel in ein Dorf gerät, dessen Bewohner er vor rassistischem Lynchmob rettet.

Rhames wurde 1959 im New Yorker Viertel Harlem als Irving Rhames geboren, besuchte die High School of Art and Music and Performing Arts (die Schule aus „Fame – Der Weg zum Ruhm„), wo er seine Liebe zur Schauspielerei entdeckte, und schloß 1983 an der renommierten Julliard School ab. Seit 1984 war Rhames in Broadway-Produktionen wie in zahlreichen TV-Soaps, Miniserien und Serien zu sehen, darunter „Miami Vice“ und „ER“ (als Schwager von Eriqu La Salle). 2005 übernahm er als Lieutenant Theo Kojak die Hauptrolle in der Serie „Kojak“ (Update der Serie von 1973-78 und 1989/90 mit Telly Savalas). Rhames sprach den Sergeant Whitaker im CGI-SF-Actioner „Final Fantasy“ und Cora Bubbles in Disneys „Lilo & Stitch„. Er ist die Stimme des Erzählers und der wichtigen Nebenfigur Tobias Jones im Videogame „Driver3“ (2004).

Für seine Leistung als so berühmter wie umstrittener Boxpromoter Don King (der u.a. Muhammed Ali betreute) in der HBO-Produktion „Don King: Only in America“ wurde Rhames 1998 mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Der für seine Großzügigkeit und sein karitatives Engagement bekannte Rhames gab mit Tränen in den Augen den Preis an Jack Lemmon („Die zwölf Geschworenen„) weiter.

Rhames, der Wert auf Fitness legt und regelmäßig Gewichte hebt, war von 1994-1999 mit Valerie Scott verheiratet und hat aus der 2000 geschlossenen Ehe mit Deborah Reed drei Kinder.

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