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Vincent Price


Er ist der Aristokrat unter den Darstellern des klassischen Horrorfilms. Vincent Price brachte in das Genre eine messerscharfe Ironie ein, deren geschliffene Eleganz in den pointierten Dialogen ebenso zum Tragen kam wie in Prices Spiel als hochmütiger, diabolischer, grinsend dämonischer und rabenschwarz sarkastischer Bote des Unheils oder als das Böse selbst. Seine Art der Selbstreflexion, die dem Grauen auch immer...

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Bekannt aus:
  • Geboren: 27.05.1911 in New Orleans  USA
  • Gestorben: 25.10.1993
  • Berufe: Schauspieler, Sprecher

Leben & Werk

Er ist der Aristokrat unter den Darstellern des klassischen Horrorfilms. Vincent Price brachte in das Genre eine messerscharfe Ironie ein, deren geschliffene Eleganz in den pointierten Dialogen ebenso zum Tragen kam wie in Prices Spiel als hochmütiger, diabolischer, grinsend dämonischer und rabenschwarz sarkastischer Bote des Unheils oder als das Böse selbst. Seine Art der Selbstreflexion, die dem Grauen auch immer einen Hauch von Komödie und schwarzem Humor verleiht, mag barock erscheinen; sie weist immer darauf hin, wie schnell das Grauen aus scheinbarer Idylle entsteht. Schon in „Das Kabinett des Professor Bondi“ (1953) zeigt sich die makabre Ironie, die ihre vollendete Ausprägung in den Filmen findet, die Price unter der Regie von Roger Corman in dessen Edgar-Allan-Poe-Adaptionen drehte: „Die Verfluchten„, „Das Pendel des Todes„, „Der grauenvolle Mr. X“, „Der Rabe“, „Das Grab der Lygeia“ und vor allem „Die Maske des roten Todes“, wo er als Fürst Prospero über ein Reich dekadenten Schreckens regiert, bilden diesen Zyklus. Price (1911 - 1993), der in historischen Filmen debütiert hatte, spielte in dem Film noir „Laura“ einen Gigolo, später aalglatte Schurken, bis er im Horrorfilm seine Heimat fand und einer der erfolgreichsten Schauspieler des Genres wurde, der von sadistischer Zeugenschaft bis zu Hysterie-Anfällen alles beherrschte. Sein bekanntester später Film nach dem Poe-Zyklus wurde „Der Hexenjäger„, der in der Cromwell-Zeit spielt. Mit seinem vorletzten Film „Theater des Grauens„, in dem er an der Seite von Filmtochter Diana Rigg die Theaterkritiker Londons einen nach dem anderen in der Manier der in den Stücken Shakespeares vorkommenden Morde genüsslich meuchelt, gab er in einem seiner stärksten Auftritt eine würdige Abschiedsvorstellung. Price, der ebenso für Theater und TV gearbeitet hatte, veröffentlichte mehrere Bücher, so drei über Kochen und Rezepte und eins über amerikanische Kunst.

Filme und Serien

Bilder

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