Vince Vaughn

Schauspieler • Producer • Produzent • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Er gehört zu den ewigen Junggesellen, zum eingeschworenen Männerverein und zum kleinen Kreis guter Kumpels, die ihre wilden Jahre aufleben lassen wollen, weil sie vom wahren Leben enttäuscht sind. Höhepunkt dieser umtriebigen subversiven Chaos-Komödien-Aktionen mit Vince Vaughn ist seine Masche, mit Buddy Owen Wilson Trauungsfeiern aufzumischen und sexuell zu freibeutern, was das Zeug hält: So wurde „Die Hochzeits-Crasher“ 2005 zum Überraschungshit und erfolgreichste Komödie der Filmgeschichte. Seitdem ist Vaughn in der Oberliga und führte an der Seite von Jennifer Aniston als Paar, das nach der Scheidung die gemeinsame Wohnung nicht räumen will, die Komödie „Trennung mit Hindernissen“ (2006) zum Erfolg.

Vince Vaughn wurde als Trent, hipper Leader of the Pack und Anführer einer Partyclique, bekannt, die in „Swingers“ (1996) in Hollywoods angesagten Nachtclubs lümmelt, Frauen aufreißen will und vom Schauspielerdasein träumt. Die Rolle hatte ihm sein Freund, Regisseur Jon Favreau, als Gefallen auf den Leib geschrieben. Als Steven Spielberg ihn sah, bezeichnete er Vaughn als „neuen Filmstar – eine zukünftige Ikone Amerikas. Solch einen Menschen findest du nur alle sechs oder sieben Jahre“. Spielberg besetzte ihn in „Jurassic Park 3“ (1997, in einer Nebenrolle). Vaughn ging das Wagnis ein, in der Anthony-Perkins-Rolle des Norman Bates in Gus van Sants Einstellung-für-Einstellung-Remake von „Psycho“ (1998) zu spielen. Nach dem Misserfolg zog er sich zwei Jahre vom Filmgeschäft zurück und kehrte erst 2000 als FBI-Agent auf der Suche nach einem Serienkiller an der Seite von Jennifer Lopez in dem SF-Thriller „The Cell“ zurück.

Vince Vaughn wurde 1970 als Vincent Anthony Vaughn in Minneapolis, Minnesota, als Sohn eines Handlungsreisenden und einer Immobilienmaklerin geboren, die sich 1991 scheiden ließen. Nach der Highschool-Zeit ging er nach Hollywood, trat in Werbespots und Kleinstrollen auf, putzte Klinken und erlebte sieben Jahre lang Absagen, was „Swingers“ änderte. Der große Erfolg stellte sich mit der Collegekomödie „Old School“ (2003) ein, wo er mit Will Ferrell und Owen Wilson die alte Wildheit zurück gewinnen will. Seitdem gehört Vaughn zum „Frat Pack“ genannten Zirkel der Stars Ben Stiller, Will Ferrell, Steve Carrell, Jack Black und Owen Wilson, die in wechselnden Konstellationen Komödien drehen und ungenannte Gastauftritte absolvieren. Zu Vaughns „Frat Pack“-Filmen gehören die Modesatire „Zoolander“, die Kinoversion der TV-Serie „Starsky & Hutch“ (als Bösewicht), „Anchorman“ und die Völkerball-Sportkomödie „Voll auf die Nüsse„, wo Vaughn seine Art, mit unbeteiligter Miene vom Loser zu Helden aufzusteigen, sichtlich genießt. Vaughn tritt gern in schreiendem Outfit wie ein Pimp auf („Starsky & Hutch“ und „Be Cool“, als Raji, Musik-Manager von Christina Milian), lieferte Brad Pitt in „Mr. & Mrs. Smth“ die Waffen.

Vaughn ist regelmäßig in Filmparodien der MTV Movie Awards zu sehen: 2004 will er mit Ben Stiller Peter Jackson zum Sequel der „Ringe“- Trilogie überreden, 2003 als Ass Coordinator der Actionkomödie „3 Engel für Charlie: Volle Power“. 2006 wurde er bei den MTV Movie Awards mit Owen Wilson für „Hochzeits-Crasher“ als „Best On-Screen Team“ ausgezeichnet, erhielt den People’s Choice Award und den Preis als Schauspieler des Jahre bei der Sho West.

Der eingefleischte Junggeselle und leidenschaftliche Tänzer Vaughn, Spitzname Mr. Sunshine, war u.a. mit Joey Lauren Adams und Jennifer Aniston liiert. 2001 zettelte er während der Dreharbeiten zum Krimi „Tödliche Nähe“ (als fieser Stiefvater) in einer Bar in Wilmington, North Carolina, eine Schlägerei ein, bei der Steve Buscemi verletzt wurde. Seitdem hat Vaugh in dieser und allen Bars des Ortes Hausverbot.

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