Victor Argo

Schauspieler • Drehbuchautor
Victor Argo Poster

Leben & Werk

Länger als er hat kaum einer zur ehrenwerten Gesellschaft der Mafia gehört, bevor er sich zur Ruhe setzte – und zwischendurch doch immer wieder an die Front musste. Einer der Soldaten des organisierten Verbrechens, aber einer mit Umsicht und Bedächtigkeit, ist Victor Argo, der 1973 im Film debütierte, in Martin Scorseses „Mean Streets“ und in Richard Fleischers „Der Don ist tot“ so „streetwise“, wie es die Regeln verlangen. Seitdem hat Argo mehrfach für Scorsese („Die Zeit nach Mitternacht“), mehrfach für Abel Ferrara („King of New York„) und zwei Mal für Woody Allen gespielt: in „Schatten und Nebel“ gehört er zur Bürgerwehr, die den Würger mit der Klaviersaite jagt, und in „Verbrechen und andere Kleinigkeiten“ ist er der Inspektor, der Martin Landau verhört. Drei der Altersrollen des immer schon verwittert aussehenden Argo umreißen sein Rollenspektrum: In „Ghost Dog“ von Jim Jarmusch war er der Mafioso, der dem Killer (Forest Whitaker) die Aufträge erteilt und ihn im Finale im Duell erschießt, in Wayne Wangs „Smoke“/“Blue in the Face“ war er einer der Männer aus Brooklyn, die täglich Harvey Keitels Tabakladen für ein Schwätzchen aufsuchen, und in „Fast Food, Fast Women“ von Amos Kollek war er der alte Erotomane Seymour, der sich (mit Erfolg) in eine sexy Tänzerin aus einer Pepp-Show verliebt.

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