Leben & Werk

Ihre lange blonde Haartolle blieb stilbildend bis in die 90er Jahre, als Kim Basinger in „L.A. Confidential“ eine Rolle spielte, die ihre Vorläuferin Veronica Lake in mehreren Klassikern des Film noir entwickelt hatte. Veronica Lake (eig.Constance Frances Marie Ockelman; 1919 - 1973) war in dieser Zeit ungeheuer populär, ihre das halbe Gesicht bedeckende Frisur wurde nachgeahmt, was in einigen Munitionsfabriken während des Zweiten Weltkriegs zu entsprechenden Unfällen führte, weil die Arbeiterinnen am Fließband die Lake-Tolle imitiert hatten. Mit dem ebenfalls blonden Schauspieler Alan Ladd bildete sie vor Humphrey Bogart und Lauren Bacall ein Paar, das in vier Filmen gemeinsam auftrat. Die Unterbrechungen - zuerst „Die Narbenhand“ und „Der gläserne Schlüssel“, zwei Jahre später „Die blaue Dahlie„, wieder drei Jahre später „Schmuggler vor Saigon“ - ließen aber nicht die vom Studio gewünschte Traumpaarqualität entstehen, zumal Ladd der provokativ offensiven Sexualität Lakes mit ihrem spöttischen Mund und der Traumfigur nicht perfekt gewachsen war. Auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes, als sie Rollen wie die der den Regisseur (Joel McCrea) auf seiner Sozial-Odyssee begleitenden Frau in „Sullivans Reisen“ oder die der Hexe Jennifer in René ClairsMeine Frau, die Hexe“ gespielt hatte, verließ Lake 1948 Hollywood, widmete sich ihrer Bühnenkarriere und trat nur noch in vier Filmen bis 1973 auf. 1969 siedelte sie nach England über und veröffentlichte im selben Jahr ihre Memoiren.

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