Dietl sucht Liebe

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Fünf Jahre hat Helmut Dietl nicht mehr im Regiestuhl Platz genommen. Es sah fast so aus, als ob sich der erfolgsverwöhnte Filmemacher nur noch auf die Produktion beschränken würde. Jetzt hat er aber ein Einsehen und inszeniert „Vom Suchen und Finden der Liebe„.

Führt wieder selbst Regie: Helmut Dietl Bild: Kurt Krieger

Das letzte Mal, dass Helmut Dietl selbst Regie führte, war im Jahr 1998. In der bissigen Mediensatire „Late Show“ hörten die TV-Überväter Thomas Gottschalk und Harald Schmidt, sowie die Leinwand-Ladys Veronica Ferres und Jasmin Tabatabai auf die Kommandos des Münchners.

Auch für sein neues Projekt „Vom Suchen und Finden der Liebe“ steht das „Who is Who“ der Deutschen Schauspiel-Elite bereits Gewehr bei Fuß: Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara und Anke Engelke haben schon ihre Zusage gegeben. Und auch Dietl-Intimus Uwe Ochsenknecht, der bereits in „Schtonk!“ mit dem Regisseur zusammenarbeitete, ist mit von der Partie.

„Vom Suchen und Finden der Liebe“ ist eine modernisierte Version der griechischen Tragödie Orpheus und Eurydike: Komponist Mimi Nachtigal hat sich gerade von seiner Freundin Venus Morgenstern getrennt. Die Liebe ist allerdings noch längst nicht erloschen. Als die Sängerin Selbstmord begeht, beschließt ihr Ex, sie aus der Unterwelt zurückzuholen.

Süskind schreibt mit

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Dietl wird aber nicht nur als Regisseur fungieren. Auch das Drehbuch stammt aus seiner Feder. Und damit auch wirklich gar nichts mehr schief gehen, hat er sich auch gleich einen prominenten Co-Autor geangelt: Patrick Süskind, der in gleicher Funktion bereits für den Erfolg von „Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ und der Kult-Serien „Monaco Franze“ und „Kir Royal“ mitverantwortlich war, leiht dem Bayern seine spitze Feder.

Wann mit den Dreharbeiten begonnen wird, steht bislang noch nicht fest.

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