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Van Morrison

Schauspieler • Musiker
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Bekannt aus:
  • Geboren: 31.08.1945 in Belfast, Nordirland  Großbritannien
  • Berufe: Schauspieler, Musiker
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Leben & Werk

Der 1,60 Meter kleine Mann mit der großen Stimme, den John Lee Hooker einmal als „größten weißen Bluessänger“ bezeichnete, wurde am 31. August 1945 als George Ivan Morrison im nordirischen Belfast geboren. „Van the Man“ machte zunächst als Gründer und Sänger der Band Them auf sich aufmerksam. Mit einer Reihe von Hits - darunter Klassiker wie „Gloria“ und die Version von Dylans „It’s All Over Now, Baby Blue“ - schrieb sich das Quintett in die britische Rockgeschichte ein. 1967 trennte sich Morrison von der Gruppe, um unter den Fittichen des New Yorker Produzenten und Songschreibers Bert Berns eine Solokarriere zu beginnen. Mit der Single „Brown-Eyed Girl“ landete das Duo einen Hit. Kurz darauf erlag Berns einem Herzinfarkt. In einem 48-stündigen Musikmarathon spielte Morrison in New York das 1968 veröffentlichte Werk „Astral Weeks“ ein - ein Album, das zwar schnell Kultstatus erlangte, sich aber nur mäßig verkaufte. Nach dem Erfolg von „Moondance“ (1969) zog der inzwischen in die Staaten umgesiedelte Ire nach Kalifornien, wo er das elfköpfige, streicherlastige Caledonia Soul Orchestra gründete und mit Janet Planet den Bund der Ehe schloss. Morrison erweiterte sein Repertoire, wurde sanfter und nahm mit dem Oakland Symphony Orchestra den ambitionierten, zehnminütigen „Autumn Song“ auf. 1973 zerbrach die Ehe, den Wahlamerikaner zog es daraufhin zurück nach Irland. Drei Jahre lang vergrub sich Morrison im Studio (Ergebnis: der Zyklus „Veedon Fleece“), bis er für „The Last Waltz„, das Abschiedskonzert von The Band, wieder nach Kalifornien zurückkehrte. Immer noch hatte der extrem scheue Morrison mit Lampenfieber zu kämpfen. Er verließ zuweilen während eines Auftrittes die Bühne und kehrte nicht wieder. Noch als er 1993 in Los Angeles in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, war er der erste lebende Künstler, der bei dieser Ehrung auf persönliche Anwesenheit verzichtete. Die Suche nach spirituellem Gleichgewicht trieb den sensiblen Künstler schließlich in die Arme der Psycho-Sekte Scientology. Nach der von William Blake inspirierten „Sense Of Wonder“ und der trotzigen LP „No Guru, No Method, No Teacher“ forschte Morrison nach seinen gälischen Wurzeln, wundervoll dokumentiert in dem mit den Chieftains eingespielten Album „Irish Heartbeat“ (1988) - die University of Ulster in Jordanstown ehrte ihn mit dem Doktortitel. Der Song „Days Like This“ vom gleichnamigen 1995er Album wurde zur Hymne der irischen Friedensbewegung. Van Morrison bleibt künstlerisch unberechenbar und pendelt weiter zwischen Folk, Country und Bar-Jazz. Auch jüngere Alben wie „What’s Wrong With This Picture“ lassen die Frage offen, ob sie lediglich ein Aufguss oder weiterer Ausdruck des fortschreitenden Reifeprozesses einer der unstrittig größten Persönlichkeiten der Rockgeschichte sind. Seine Fans jedenfalls hielten im die Treue, wie unter anderem der Charts-Einstieg seines 2006er Albums „Pay The Devil“ auf Position 21 der deutschen Longplay-Charts zeigte.

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