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Leben & Werk

Deutsche Theater- und Filmschauspielerin. Renommierte Theaterschauspielerin, die seit 2001 in Kino- und TV-Filmen auftritt, musste sich Valerie Koch ihren schwäbischen Dialekt abtrainieren, um auf der Bühne zu reüssieren. Die 1,70m große, braunhaarige und blauäugige Darstellerin gab ihr Debüt als österreichische Kronprinzessin Sophie, Titelheldin des zweiteiligen Historiendramas „Sophie - Sissis kleine Schwester“ (2001), und spielte die weibliche Hauptrolle im Kinofilm „Sie haben Knut“ (2003). Koch war in Krimiserien zu sehen und arbeitete mehrfach mit dem Duo Stefan Krohner (Regie) und Daniel Nocke (Buch). Als sensationelle Studie von Einsamkeit und seelischer Verwahrlosung gilt ihre Rolle als „Die Anruferin“ (2007). 2009 war sie im ZDF-Dreiteiler „Die Krupps - Eine deutsche Familie“ als Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, die Ahnherrin der Eisen- und Stahl-Dynastie des Ruhrgebiets. Sie spielte die Bertha im Alter von 15-34 Jahren, danach übernahm Iris Berben die Rolle. 2011 ist sie im „Polizeiruf 110 - Die verlorene Tochter“, erster Fall von Maria Simon als Hauptkommissarin, die verdächtigte Mutter der ermordeten Tochter und Schwester des flüchtigen Häftlings (Tom Schilling).

Valerie Koch wurde 1974 in Kirchheim unter Teck in Schwaben geboren und war schon als Kind in Schultheatergruppen auf der Bühne. Sie genoss während ihrer Auslandsaufenthalte in den USA mehrere Theater-Workshops, unter anderem an der Lee Strasberg Schauspielschule in New York. Nach dem Abitur studierte sie 1996-2000 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und machte dort ihren Abschluss. Seitdem hat sie auf den Bühnen des Maxim Gorki Theaters in Berlin, des Deutschen Theaters in Berlin, des Deutschen Schauspielhauses Hamburg und des Stuttgarter Staatstheaters in klassischen und modernen Rollen gewirkt.

Nach ihrem TV-Debüt war Valerie Koch in Krimiserien wie „KDD - Kriminaldauerdienst„, „Der Dicke“, „SOKO Köln“, „SOKO Leipzig“ und „K3 - Kripo Hamburg“ zu sehen. Sie gehörte zum Ensemble des Historiendramas „Prager Botschaft“ (2006) und des Doku-Dramas „Friedrich - ein deutscher König“ (ARD/Arte 2011). Im Dokumentarfilm „Casting About“ (2003) ist sie mit Kolleginnen bei Castings unterwegs.

Valerie Koch arbeitete mit Stefan Krohmer und Daniel Nocke am Generationsporträt einer alternativen Szene, „Sie haben Knut“ (2003), wo sie 1985 in einer Skihütte in den Tiroler Alpen die Volleyballmannschaft ihres verschwundenen Bruders empfängt, und im TV-Drama „Ein toter Bruder“ (2005). In „Die Anruferin“ (2007) gibt sie sich als vereinsamte Frau am Telefon als Kind aus und belästigt Menschen mit ihren eingebildeten Nöten.

Für „Die Anruferin“ erhielt Valerie Koch 2007 auf dem Filmfest München den Förderpreis der Hypobank als Beste Nachwuchsschauspielerin, war 2008 für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Valerie Koch ist mit Theaterregisseur Benedict Neuenfels verheiratet.

Koch spielt Geige und hält sich mit Schwimmen, Ballett, Reiten und Skifahren fit.

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