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Leben & Werk

Uwe Bohm wurde 1976 als 13-Jähriger in dem Film „Nordsee ist Mordsee“ seines späteren Adoptiv-Vaters Hark Bohm bekannt. Mittlerweile ist er eine feste Größe der deutschsprachigen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Oft verkörpert er dabei Bösewichte oder Psychopathen.

Uwe Bohm wurde am 23. Januar 1962 als Uwe Enkelmann geboren. Der rothaarige Junge wuchs in schwierigen Verhältnissen auf, war zeitweise in einem Heim untergebracht und wurde schließlich von Schauspieler und Regisseur Hark Bohm entdeckt. Er besetzte den damals Elfjährigen für seinen Kinofilm „Ich kann auch ’ne Arche bauen“ (1973). Das inzwischen legendäre Jugenddrama „Nordsee ist Mordsee“ aus dem Jahr 1976 machte dann sowohl Uwe Enkelmann als auch Hark Bohm dem großen Publikum bekannt. Im Anschluss drehte Enkelmann weitere Filme mit Hark Bohm, der ihn später sogar adoptierte und dessen Namen er fortan trug, darunter das deutsch-türkische Liebesdrama „Yasemin“ (1988) und „Herzlich Willkommen“ (1999). Allerdings schlug das Nachwuchstalent nach den ersten Erfolgen nicht den direkten Weg zur Schauspielerei ein, sondern machte zunächst Ausbildungen zum Maler und Lackierer sowie zum Theatermaler. Am Theater zog es ihn jedoch ins Rampenlicht. Unter der Regie seines Mentors Peter Zadek feierte er in den 1980er-Jahren am Deutschen Schauspielhaus Hamburg seine ersten großen Erfolge. Es folgten Engagements am Wiener Burgtheater, den Hamburger Kammerspielen und dem Berliner Ensemble, wo er von 2004 bis 2007 unter Zadeks Regie die Titelrolle in Henrik Ibsens „Peer Gynt“ verkörperte. Überzeugend waren Bohms Auftritte auch bei den Salzburger Festspielen und den Nibelungenfestspielen in Worms. Im Fernsehen war Bohm häufiger Gast in Krimis wie „Blond: Eva Blond! - Das Buch der Beleidigungen“ (2002), oder den „Tatort“-Filmen „Borowski in der Unterwelt“ (2005) und „Sonnenfinsternis“ (2006). Außerdem gehörte er zur Besetzung verschiedener Fernsehfilme, unter anderem Dieter Wedels „Mein alter Freund Fritz“ (2007), Rolf Schübels TV-Märchen „Leo und Marie - Eine Weihnachtsliebe“ (2008) und Markus Imbodens Dorfkrimi „Mörderisches Wespennest“ (2011). Eine weitere Kinorolle spielte Bohm als SS-Standartenführer in Wolfgang Murnbergers Tragikomödie „Mein bester Feind“, die 2011 im Rahmen der Berlinale Premiere feierte.

Für seine Arbeit als Schauspieler wurde Uwe Bohm mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er 1988 den Bayerischen Filmpreis für „Yasemin“. 1990 folgte der Deutsche Darstellerpreis Chaplin-Schuh des Bundesverbandes deutscher Film- und Fernsehregisseure als bester Nachwuchsschauspieler für „Herzlich Willkommen“. 2004 bekam er für seine Darstellung des „Peer Gynt“ den Herald Angel Award. Der Schauspieler lebt in Berlin.

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