Uschi Glas

Schauspielerin • Sprecherin • Drehbuchautorin
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Leben & Werk

Ihre typische Pony-Frisur hat sie ihr Leben lang ebenso begleitet wie ihr Spitz- und Kosename „Schätzchen“, der von ihrem größten Kinoerfolg „Zur Sache, Schätzchen“ (1968) herrührt. Mit ihrer frischen natürlichen Erscheinung, der nichts Künstliches, Manieriertes oder Arrogantes anhaftet, blieb Uschi, eigentlich Ursula Glas, über die Jahre populär und als Fernsehstar in Serien eine der Powerfrauen des Mediums.

Uschi Glas arbeitete als Sekretärin, als sie auf einem Filmball in München von Produzent Horst Wendlandt entdeckt wurde, der sie in Filmen seiner Edgar-Wallace-Krimis („Der Mönch mit der Peitsche“, „Der Gorilla von Soho“, „Die Tote aus der Themse“) und in Karl-May-Western („Winnetou und das Halbblut Apanatschi“) spielen ließ. Im deutschen Genrekino der 60er- und 70er-Jahre avanciert sie zur kessen und bockigen Schülerin und Studentin in Komödien wie „Pepe, der Paukerschreck“ und „Hilfe, ich liebe Zwillinge“. Mit May Spils‘ Schwabing-Spaß „Zur Sache, Schätzchen“ vermittelt sie an der Seite von Werner Enke viel von der Spontaneität des damaligen Lebensgefühls und pellt sich in einer denkwürdigen Szene auf dem Polizeirevier aus einem weißen Korsett.

Als das Kino keine Rollen mehr für sie bereit hielt, tingelte Uschi Glas mit Theaterstücken auf dem Boulevard und wurde als Moderatorin und Star in Serien wie „Unsere schönsten Jahre“ und „Anna Maria – eine Frau geht ihren Weg“ zu einem der populärsten weiblichen Fernsehstars, spielte Mütter, Geliebte, Staatsanwältinnen und Karrierefrauen.

Als sie sich 2003 nach 21 Jahren von ihrem Mann trennte, sorgte der Scheidungskrieg ebenso für Schlagzeilen wie ihr Kampf vor Gericht um die Qualität eines Kosmetikprodukts, das sie gesponsert hatte.

Uschi Glas lebt in Grünwald bei München.

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