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Leben & Werk

Ursina Lardi ist Theaterschauspielerin mit Leib und Seele und gilt bei vielen Kritikern als Ausnahmetalent. Neben ihrer Theaterarbeit steht sie regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.

Ursina Lardi wurde am 19. Dezember 1970 in Samedan in der Schweiz geboren und wuchs mit drei Geschwistern auf. Ihr Schauspielstudium absolvierte die Schweizerin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Der Ausbildung folgte ein Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo sie unter anderem mit Regisseur Einar Schleef zusammenarbeitete und große Erfolge feierte. Danach wechselte sie an das Schauspiel Frankfurt. Seit 2000 arbeitet Ursina Lardi als freischaffende Schauspielerin. Obwohl sie weiterhin vorwiegend auf der Theaterbühne zu bewundern ist, unternimmt sie regelmäßig Ausflüge vor die Kamera. Wie vielseitig sie ist, bewies Ursina Lardi dabei in so unterschiedlichen Filmen wie Angela Schanelecs Film-Experiment „Mein langsames Leben“ (2001), Mona Lenz‘ erotischem Melodram „Der große Schlaf“ (2005), Andreas Kleinerts Psychodrama „Hurenkinder“ (2008) und Sören Senns charmanter TV-Komödie „Canzun Alpina“ (2008). In Michael Hanekes vielfach preisgekröntem Meisterwerk „Das weiße Band“ überzeugte sie in der Rolle der beherrschten Gutsherrin neben Ulrich Tukur.

Lardi stand bereits für mehrere „Tatort“-Episoden aus verschiedenen Städten wie Köln, Berlin oder dem schweizerischen Luzern vor der Kamera. Ende 2010 spielte die Schweizerin in Vivian Naefes Fernsehfilm „Halbmond“ mit. Danach widmete sie sich dem Theater und beeindruckte in dem von dem Regie-Duo Thorsten Lensing und Jan Hein inszenierten Stück „Die Kleider der Frauen“ nach Erzählungen von Brigitte Kronauer als Solodarstellerin. Für das deutsch-australische Kriegsdrama „Lore“ (2012) wurde sie für den Deutschen Schauspielerpreis in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ nominiert. Ihre Engagements für Fernsehdramen stiegen fortan beständig. Im Psychodrama „Die Frau von früher“ (2012) begegnet sie ihrer Jugendliebe (Devid Striesow) nach über 20 Jahren erstmals wieder; sie beschuldigt ihren Ex-Mann (Heiner Lauterbach) im Gerichtsdrama „Einfach die Wahrheit“ (2012) die gemeinsame Tochter missbraucht zu haben oder sie steigt die Karriereleiter im Ehedrama „Du bist dran“ (2013) auf, wodurch ihr Ehemann (Lars Eidinger) nun die häuslichen Pflichten übernehmen muss und die Beziehung schwer darunter leidet.

Vor schwierigen Themen wie Sex, Voyeurismus und Prostitution scheut sich Lardi ebenfalls nicht, wie man im Schweizer Festivalhit „Traumland“ (2013) sehen kann. Für ihre Rolle erhielt sie die Auszeichnung als Beste Schauspielerin beim Schweizer Filmpreis. In kleineren Rollen war sie im Spionage-Thriller „A Most Wanted Man“ (2014) von Anton Corbijn und dem Polit-Thriller „Die Lügen der Sieger“ (2014) an der Seite von Florian Fitz David zu sehen.

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