Paris Hilton will's mit Tarantino

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Was kann die Frau überhaupt?

Das Musterbeispiel für unverdienten Promi-Status: Paris Hilton Bild: Kurt Krieger

Das mag sich mancher Filmfreund bei Paris Hilton fragen, die während des Filmfestivals in Cannes mal wieder für Prügeleien unter Fans und Fotografen sorgte. Dabei hat die Hotelerbin in etwa so viel Schauspieltalent zu bieten wie jeder Durchschnitts-Darsteller an der Côte D’Azur im großen Zeh. Trotzdem will das Party-Girl cineastisch hoch hinaus. Nicht weniger als die Leading Lady für Kult-Regisseur Quentin Tarantino zu sein, das ist ihr Ziel: „Ich will seine nächste ‚Braut‘ werden, so wie Uma Thurman in „Kill Bill„. Eigentlich mag ich zwar Reality-Shows lieber als Filme, weil ich da ganz ich selbst sein kann – aber für Quentin würde ich eine Ausnahme machen…“

Da sind wir aber froh, liebe Paris! Wobei Tarantino, der in Cannes seine Kriegs-Satire „Inglourious Basterds“ präsentierte, glatt zuzutrauen wäre, dass er sich auf einen derart schrägen Besetzungs-Coup einlässt. Immerhin ist er Experte darin, Trash zu Kunst zu transformieren. Insofern erfüllt Paris als „Star“ ihres Heimpornovideos und durch ihren Megaflop „House of Wax“ alle Voraussetzungen. Passend wäre vielleicht ein Part als nerviges, naives Blondchen – so müsste sich Paris nicht mit unnützen Verstellungskünsten herumplagen, sondern könnte auch im Kino „ganz sie selbst“ sein…

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