Berlinale mit "Nymphomaniac" - ungekürzt

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Die Berlinale freut sich auf Weltstars auf dem Roten Teppich - die sich dann „Hardcore“ auf der Leinwand vergnügen.

Unter anderem Charlotte Gainsbourg und Shia LaBeouf vergnügen sich in "Nymphomaniac" Bild: Concorde

Mit einem Paukenschlag macht die Berlinale 2014 schon jetzt auf sich aufmerksam. Lars von Trier wird sein neues Werk „Nymphomaniac 1“ nicht wie geplant in Cannes, sondern bei den Filmfestspielen an der Spree präsentieren.

Zwar läuft „Nymphomaniac“ dann nicht im Wettbewerb, sondern als normale Premiere im laufenden Berlinale-Trubel, die größten Schlagzeilen sind dem Film dennoch sicher. Denn von Trier zeigt seine Geschichte um sexuelle Obsessionen „unzensiert“ - in der „Hardcore“-Fassung, wenn man so will.

Und ist es nicht irgendwer, der hier Hüllen und Hemmungen fallen läßt: Neben Hauptdarstellerin Charlotte Gainsbourg geben sich Stars wie Uma Thurman, Shia LaBeouf, Christian Slater, Willem Dafoe, Stellan Skarsgård, Jamie Bell und Udo Kier dem wüsten Treiben hin.

„Beeindruckende und radikale Ästhetik“

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„Die Berlinale-Besucher werden die ungekürzte Fassung von ‚Nymphomaniac Volume I‘ als erste sehen können. Lars von Trier, der 1984 bei der Berlinale war, kehrt mit diesem Film zum Festival zurück. Für ‚Nymphomaniac‘ findet er eine beeindruckende und radikale Ästhetik“, erklärt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

Ein bißchen getrickst hat Lars von Trier allerdings schon: „Wir haben Aufnahmen von den Darstellern gemacht, in denen sie so tun, als hätten sie Sex und dann dieselben Szenen mit Körperdoubles gedreht, die tatsächlich Sex hatten“, verrät Produzentin Louise Vesth, „in der Postproduktion wurden diese Aufnahmen digital kombiniert, so dass man oberhalb der Hüfte unsere Stars sieht und unterhalb die Körperdoubles.“

Im Mittelpunkt der Handlung steht eine von Charlotte Gainsbourg gespielte Nymphomanin, die von den guten und weniger guten Erfahrungen mit ihrer Obsession berichtet. Ungeschnitten ist „Nymphomaniac“ nur während der Berlinale (6. bis 16. Februar 2014) zu sehen. Die gekürzte Fassung kommt am 20. Februar in die deutschen Kinos.

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